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Lanz kommentiert Deindustrialisierung: Wenigstens "im Moralismus absolute Exportweltmeister"

In der Sendung Markus Lanz vom Dienstagabend wurden industrie- und standortpolitische Herausforderungen in Deutschland diskutiert. Zu Gast war unter anderem die saarländische Ministerpräsidentin und stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Anke Rehlinger.

Lanz erinnerte sie an die bundesdeutsche Empörung über den jüngsten Auftritt des Audi-Chefs Gernot Döllner im Wahlkampf von Donald Trump im US-Bundesstaat Georgia. Hier sehe er eine Verfehlung der wirtschaftlichen Problemanalyse innerhalb der Bundesrepublik.

Nicht an allen deutschen Problemen seien Putin, Xi oder Trump schuld, einige seien hausgemacht, so der ZDF-Moderator. Doch das werde nicht thematisiert. "Alles, was ich sehe, ist eine riesige moralische Empörung", so Lanz weiter. "Im Moralismus sind wir immer noch absolute Exportweltmeister."

Rehlinger dagegen erklärte, dass der Auftritt Döllners bei Trump – unabhängig von Deutschlands prekärem Status als Wirtschaftsstandort – in jedem Fall ein "No-Go" gewesen ist.

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