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"Einschüchterungsversuch" – Flávio Bolsonaro muss nach Wahlniederlage Reisepass abgeben

Kurz nach seiner Niederlage in der Stichwahl um das brasilianische Präsidentenamt musste Senator Flávio Bolsonaro seine Reisepässe abgeben und darf das Land vorerst nicht verlassen. Gegen ihn wird offenbar wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt.

Die Anordnung des Richters am Obersten Gerichtshof, Alexandre de Moraes, wurde ihm von der Bundespolizei übergeben, als er gerade das Haus seines unter Hausarrest stehenden Vaters – Ex-Präsident Jair Bolsonaro – verließ.

In einem Video auf X sprach Flávio Bolsonaro von einem politisch motivierten Einschüchterungsversuch. Er bezeichnete das Vorgehen der Justiz als ein Zeichen dafür, dass die Demokratie in Brasilien gescheitert sei.

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