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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland trifft Umspannwerke und einen Frachter des Gegners

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland trifft Umspannwerke und einen Frachter des GegnersQuelle: Sputnik © Maxim Bogodwid
  • 4.11.2026 08:54 Uhr

    08:54 Uhr

    Gericht in Moskau ordnet Festnahme eines ukrainischen Militärs an

    Ein Gericht in Moskau hat Oleg Netschajew, den ehemaligen ersten stellvertretenden Kommandeur der ukrainischen Sondereinsatzkräfte, in Abwesenheit festgenommen, erklärt die Nachrichtenagentur TASS mit Verweis auf Gerichtsunterlagen. Dem Ukrainer werde der Einsatz verbotener Mittel und Methoden der Kriegsführung vorgeworfen.

    Zuvor berichtete das russische Ermittlungskomitee über den Verdacht gegen Netschajew, auch Alexander Ustimenko, den Kommandeur der Spezialeinheit des Inlandsgeheimdienstes SBU. Die beiden Militärs übten die Gesamtführung der ukrainischen Streitkräfte während der Kampfhandlungen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk aus. Im Ergebnis ihrer Aktionen seien 692 Menschen, unter ihnen 35 Kinder, getötet oder verletzt worden.

  • 08:20 Uhr

    Flugabwehr zerstört mehr als 700 ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der Nacht 709 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden die Drohnen über 15 Regionen Russlands sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 07:56 Uhr

    Bericht: NATO überdeckt ihren Ansatz gegenüber Russland

    Laut einem Bericht des Wall Street Journal überdenkt die NATO ihren Ansatz gegenüber Russland, einschließlich der Aufhebung von Beschränkungen und der Durchführung von Angriffen gegen Ziele tief auf russischem Gebiet.

    Im Juni sollen Vertreter der NATO das erste Symposium in der Geschichte des Bündnisses zu dem Thema durchgeführt haben, das noch vor Kurzem kaum einer der Teilnehmer offen anzusprechen gewagt hätte.

    Der neue Ansatz sehe nicht nur Angriffe auf Truppen vor, sondern auch auf Militärbasen, Depots und Industrieanlagen im Hinterland. Ein Schlüsselelement seien hochpräzise Waffen, sowohl kostspielige als auch günstigere Systeme.

  • 07:03 Uhr

    Russland trifft Umspannwerke und einen Frachter des Gegners

    In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte zwei Umspannwerke in den Gebieten Kiew und Schitomir getroffen, heißt es in einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau.

    Zudem wurde im Schwarzen Meer etwa 8 Kilometer südwestlich von Odessa ein Frachter angegriffen. Das Schiff transportierte militärische Güter für die Armee der Ukraine.

  • 3.11.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Folterkammern in der Ukraine: Selenskijs Präsidialamtsleiter Budanow räumt Existenz ein

    Alles fing mit einer wütenden Menge an: Nahe Kiew kam es zu energischen Protesten gegen ein Folterlager des Asow-Bataillons. Nun räumte Wladimir Selenskijs Präsidialamtsleiter Kirill Budanow auch noch lapidar ein, dass es sich dabei keineswegs um eine Ausnahme handelt. Auch Russland nahm dazu inzwischen Stellung.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 20:42 Uhr

    Menschenrechtsaktivistin spricht von Tausenden Geheimgefängnissen in Ukraine

    In der Ukraine gebe es Tausende geheime Gefängnisse und Folterkammern. Dort würden Menschen festgehalten, die sich weigerten, in den Krieg zu ziehen, sowie zunehmend auch Bürger, die mit der Politik der Führung in Kiew nicht einverstanden seien. Dies erklärt die russische Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende der internationalen Friedensbewegung "Frauen-Dialog" Jelena Semerikowa RIA Nowosti:

    "Sie befinden sich in Industriegebieten, Garagen und Kellern. Wir hatten Zeugen, die wie durch ein Wunder überlebt und über die ihnen zugefügten Folterungen ausgesagt haben. Die Folter ist von unvorstellbarer Brutalität."

    Es sei ein Glücksfall, dass die Folterkammer entdeckt und der Fall öffentlich gemacht worden sei. Solche Orte würden normalerweise sorgfältig verborgen gehalten. Die dort gefangen gehaltenen Menschen gerieten in die Hände von "Schlägern und Banditen", erklärt Semerikowa. Früher seien vor allem Kriegsgefangene sowie Menschen festgehalten worden, denen die Behörden in Kiew eine prorussische Haltung vorgeworfen hätten. Inzwischen seien jedoch auch immer mehr einfache ukrainische Bürger betroffen, die sich beispielsweise weigern, in den Krieg zu ziehen.

    "Wenn wir früher vor allem über die Misshandlung unserer gefangenen Soldaten gesprochen haben, geht es jetzt immer häufiger um einfache ukrainische Bürger, die den Wunsch der Behörden, Menschen in den sicheren Tod zu schicken, nicht unterstützen."

    Laut der Menschenrechtsaktivistin gibt es solche Folterstätten in der Ukraine seit 2014, und russische Behörden hätten wiederholt auf das Thema aufmerksam gemacht.

  • 20:22 Uhr

    SBU wirft Ex-Sprecherin Mendel Hochverrat vor

    Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hat gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft Anklage wegen Hochverrats gegen Julia Mendel erhoben. Sie war die Pressesprecherin des Anführers des Kiewer Regimes Wladimir Selenskij. Dies teilt der SBU am Dienstag mit.

    Die Vorwürfe wurden in Abwesenheit der Beschuldigten erhoben. Laut dem Geheimdienst hätten Ermittlungen und entsprechende Gutachten ergeben, dass Mendel die Ukraine mit ihren öffentlichen Äußerungen und Beiträgen in sozialen Netzwerken auf internationaler Ebene diskreditiere. Mendel hält sich derzeit nicht in der Ukraine auf.

    Zuvor hatte sie in einem Interview mit dem US-Journalisten Tucker Carlson erklärt, Selenskij sei eines der größten Hindernisse auf dem Weg zum Frieden. Außerdem hatte sie behauptet, dass Menschen in der Ukraine wegen Kritik am Präsidenten an die Front geschickt würden. Selenskij hat laut Mendel gesagt, er brauche eine Propaganda wie die von Joseph Goebbels. Mendel bezeichnete Selenskij als Diktator, der dauerhaft an der Macht bleiben wolle.

  • 20:02 Uhr

    Die "Folterkammer" des Neonazi-Bataillons Asow: Wie sich der Skandal über Nacht entfaltete

    Eine wütende Menschenmenge versuchte in einem Vorort von Kiew, eine Einrichtung des neonazistischen Asow-Bataillons zu stürmen. Dem Bataillon wird vorgeworfen, in dem Gebäude Dutzende Männer festgehalten und misshandelt zu haben. Wladimir Selenskijs engster Berater griff persönlich ein, um die aufgebrachte Menge vor Ort zu beruhigen.

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  • 19:44 Uhr

    Saporoschje: Zwei Tote bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto 

    Bei einem Drohnenangriff auf ein fahrendes ziviles Fahrzeug sind zwei Menschen getötet worden, darunter eine Mitarbeiterin des Kernkraftwerks Saporoschje. Dies teilt die Pressestelle des AKW mit. Nach Angaben des Kraftwerks handelt es sich bereits um den dritten Mitarbeiter, der innerhalb der vergangenen zwei Wochen getötet wurde, und um den 13. seit April dieses Jahres. Das Kraftwerk und seine Satellitenstadt Energodar würden regelmäßig von ukrainischen Streitkräften beschossen, heißt es weiter. Solche Angriffe stellten eine unmittelbare Gefahr dar und zeugten von einer Missachtung der Grundsätze der nuklearen Sicherheit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.