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Russland: Angehörige erhalten posthume Auszeichnungen für verunglückte U-Boot-Fahrer

In Russland wurden die 14 Marineoffiziere zu Grabe getragen, die bei einem Brand auf einem U-Boot Anfang dieser Woche umgekommen sind. Ein Videobereicht zeigt Verwandte und Kollegen der Verstorbenen während der Beisetzung auf dem Friedhof von Serafimowskoje.
Russland: Angehörige erhalten posthume Auszeichnungen für verunglückte U-Boot-Fahrer

Hinterbliebene der 14 Offiziere der russischen Marine, die am Montag bei einem Brand an Bord eines U-Bootes getötet wurden, erhielten während einer Beerdigungszeremonie auf dem Sankt Petersburger Friedhof Serafimowskoje am Samstag die posthumen Auszeichnungen für ihre Angehörigen.

Vier der verstorbenen Soldaten, nämlich Andrej Woskressenski, Denis Oparin, Dmitri Solowjow und Konstantin Somow, erhielten den Titel "Held Russlands", während 10 weitere den Tapferkeits-Orden erhielten. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte die Auszeichnungen bereits am Freitag posthum vergeben.

Laut Verteidigungsministerium führte das nuklear betriebene U-Boot Messungen in den russischen Hoheitsgewässern in der Barentssee durch, als am Montag ein Feuer an Bord ausbrach. Die Besatzung schaffte es zwar, das Feuer erfolgreich zu bekämpfen, aber 14 Seeleute erstickten dabei im Rauch.

Der russische Verteidigungsminister Sergei Shoigu sagte, der Vorfall sei durch einen Brand in der Batterie-Sektion verursacht worden. Er lobte die "heroischen" Aktionen der verstorbenen Seeleute, die das Leben weiterer ihrer Teamkollegen und am Ende das Schiff gerettet haben.

Sie wurden neben einem Denkmal für die Opfer der Katastrophe auf der "Kursk" zur ewigen Ruhe gebettet. Beim Untergang der Kursk im Jahr 2000 kam die gesamte Besatzung von 118 Seeleuten ums Leben.

Mehr zum Thema – "Sie waren Helden" – Russlands Behörden und die U-Boot-Tragödie

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