Kilometerlange Lkw-Staus in Italien: Spediteure protestieren gegen hohe Kraftstoffpreise
Die Auswirkungen sind längst auch abseits der Straßen zu spüren, Supermarktregale bleiben leer, während frische Lebensmittel in den feststeckenden Lieferfahrzeugen verderben. Zudem warnen Pasta-Hersteller, dass fehlende Zutaten sie dazu zwingen könnten, ihre Produktion einzustellen.
Die Blockaden gingen weiter, obwohl Verkehrsminister Matteo Salvini bereits am Dienstag mit Vertretern der Transportbranche verhandelt hatte. Salvini kündigte Hilfen in Höhe von 480 Millionen Euro zur Abfederung der Kraftstoffkosten an. Insgesamt sollen mehr als eine Milliarde Euro in die Branche fließen. Doch selbst diese Zusagen konnten die Proteste nicht beenden. Lediglich auf Sizilien erklärten sich die Spediteure bereit, ihre Aktionen vorerst auszusetzen.
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