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China bei den UN: "Die USA sollten alle ihre Atomwaffen aus Europa abziehen"

Der Generaldirektor der Abteilung für Rüstungskontrolle und Abrüstung des chinesischen Außenministeriums, Fu Cong, sagte, China sei zwar zur Selbstverteidigung verpflichtet, werde aber "nicht der Erste sein, der zu irgendeinem Zeitpunkt und unter irgendwelchen Umständen Atomwaffen einsetzt". Er forderte die USA zum Abzug ihrer atomaren Waffen aus Europa auf.

In dem Zusammenhang der Nichtverbreitung atomarer Waffen kritisierte Fu Cong besonders die USA, da diese unter dem Deckmantel "sogenannter Vereinbarungen über die gemeinsame Nutzung von Kernwaffen" gegen die Bestimmungen des Atomwaffensperrvertrags verstoßen und "das Risiko der Weiterverbreitung von Kernwaffen und nuklearer Konflikte erhöhen" würden.

Er forderte deshalb: "Die USA sollten alle ihre Atomwaffen aus Europa abziehen und auf die Stationierung von Atomwaffen in anderen Regionen verzichten."

Im deutschen Büchel liegen zum Beispiel über ein Dutzend US-amerikanischer Atombomben, die über die sogenannte "nukleare Teilhabe" im Ernstfall von US-Kräften scharfgemacht und von deutschen Flugzeugen zum Zielort gebracht würden.

In Europa sollen über 150 solcher US-amerikanischer Atombomben liegen, darunter in Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der chinesische Vertreter betonte, dass sein Land keine solchen Modelle der "nuklearen Teilhabe" im asiatisch-pazifischen Raum toleriere und wenn nötig, "würde es zu harten Gegenmaßnahmen kommen".

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