
Sacharowa: Europäer haben am Verhandlungstisch nichts zu suchen

Russlands Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa hat sich auf die Medienanfrage zu der Militärübung geäußert, die die multinationale Truppe europäischer Unterstützerstaaten der Ukraine am kommenden Montag beginnen. Die entsprechende Stellungnahme wurde auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlicht.
Großbritannien und Frankreich führen das Manöver mit der Bezeichnung "Koalicja 2026" in Polen an, das darauf abzielt, die Entsendung ausländischer Truppenkontingente in die Ukraine nach Beendigung der Kampfhandlungen vorzubereiten.
Es sei völlig offensichtlich, dass der Westen nach wie vor nicht bereit sei, die berechtigten Sicherheitsinteressen Russlands zu berücksichtigen, erklärte Sacharowa. Stattdessen trieben westliche Länder weiterhin die Eskalation voran, fügte sie hinzu.
Und weiter:
"London und Paris setzen darauf, durch die Stationierung 'multinationaler Kräfte' in der Ukraine einen Brückenkopf für die Konfrontation mit der Russischen Föderation sowie für die Herbeiführung einer militärischen Niederlage unseres Landes zu aufrechtzuerhalten."

Am Manöver, das vom 9. bis 22. November stattfindet, sollen 2.800 Soldaten aus elf Ländern beteiligt sein, wie das britische Verteidigungsministerium mitteilte.
Die Tatsache, dass diese Militärübung kurz vor dem Treffen zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) beginnt, spreche für sich, betonte die russische Außenministeriumssprecherin.
"Dies bestätigt einmal mehr, dass die Europäer am Verhandlungstisch nichts zu suchen haben."
Moskau bekräftige erneut, dass die Stationierung ausländischer Truppenkontingente in der Ukraine völlig inakzeptabel sei – weder im Rahmen einer sogenannten Koalition der Willigen noch unter der Führung irgendeines anderen Zusammenschlusses. Falls es dazu käme, würde dies als eine militärische Intervention und eine bewusste Schaffung zusätzlicher Sicherheitsbedrohungen für Russland betrachtet, erklärte Sacharowa.
Jegliche militärischen Einheiten in der Ukraine würden von den Streitkräften der Russischen Föderation als legitime Ziele betrachtet, stellte sie zudem klar.
Diejenigen, die "immer neue militärische Abenteuer gegen Russland anzetteln", sollten sich darüber im Klaren sein, dass die Versuche, eine "strategische Niederlage" Russlands herbeizuführen, zum Scheitern verurteilt seien.
"Alle Ziele und Aufgaben, die von der russischen Führung im Zusammenhang mit der militärischen Spezialoperation festgelegt wurden, werden erfüllt werden", erklärte die Diplomatin.
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