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Russisch-iranisches Treffen im Kreml: Russisches Gas, Eisenbahn und Nachkriegsordnung

Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Irans Mohsen Rezai erklärte, dass bei seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau Mechanismen zur Gewährleistung der Sicherheit in der Region sowie die Nachkriegsordnung erörtert worden seien. Außerdem war der Bau russisch-iranischer Gaspipelines Thema.
Russisch-iranisches Treffen im Kreml: Russisches Gas, Eisenbahn und Nachkriegsordnung© Präsidialverwaltung der Russischen Föderation

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Irans Mohsen Rezai im Kreml empfangen. Rezai teilte im Anschluss an das Gespräch mit, dass bei dem Treffen unter anderem über russische Gaslieferungen in sein Land sowie über gemeinsame Infrastrukturprojekte gesprochen wurde.

"Es wurde die Frage des (Eisenbahn-)Korridors Rascht–Astara erörtert. Der Verkehrsminister unseres Landes wird in Kürze den Ausführungsvertrag unterzeichnen. Ebenfalls angesprochen wurde das Thema des Baus von Gaspipelines von Russland nach Iran, damit Teheran seinen Gasmangel beheben kann und wir russisches Gas an Nachbarländer verkaufen können", zitiert der staatliche Fernsehsender IRIB den Sicherheitsratssekretär.

Die Politiker erörterten zudem die Lage im Nahen Osten, einschließlich einer möglichen Nachkriegsordnung, sowie Sicherheitsfragen. Rezai habe dabei eine Botschaft des Obersten Führers Modschtaba Chamenei an das russische Staatsoberhaupt weitergeleitet.

Zuvor hatte der iranische Präsident Massud Peseschkian berichtet, dass Chamenei der Regierung die Befugnis erteilt habe, den Konflikt mit den USA im Wege des Dialogs beizulegen. Russland hatte seinerseits ebenfalls seine Unterstützung bei der Beilegung der Krise angeboten.

Ende September hatte Iran den USA Vorschläge übermittelt, darunter einen Sieben-Tage-Plan zur Öffnung der Straße von Hormus im Austausch gegen die Aufhebung der Seeblockade und der Exportbeschränkungen. US-Präsident Donald Trump lehnte diesen Vorschlag jedoch ab.

Am Montag erklärte der Außenminister der Islamischen Republik Abbas Araghtschi, dass es seitdem gelungen sei, die voraussichtliche Dauer der Umsetzung des Plans auf zwei Tage zu verkürzen; nun hänge alles von der Antwort der US-Seite ab.

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