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Washington, Seoul und Tokio setzen auf vollständige Denuklearisierung der DVRK

Bei ihrem Treffen in Atlanta bekräftigten die Spitzendiplomaten aus den USA, Japan und Südkorea, eine unumkehrbare atomare Abrüstung der Demokratischen Volksrepublik Korea erreichen zu wollen. Pjöngjang weist dies als eine unrealistische Illusion zurück.
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In Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) hat am Freitag das Treffen der Außenminister der G20-Staaten stattgefunden. Die Vertreter Südkoreas, Japans und der USA vereinbarten bei der Zusammenkunft, weiterhin auf eine komplette Zerstörung der Atomwaffen der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) zu setzen. Dies ist einer Mitteilung des US-amerikanischen Außenministeriums zu entnehmen.

Demnach sprachen sich Cho Hyun, Toshimitsu Motegi und Marco Rubio für die vollständige Umsetzung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates aus. Dazu gehöre unter anderem das Verbot, Pjöngjang Unterstützung bei der Beschaffung von Mitteln für seine Nuklear- und Raketenprogramme zu gewähren.

Ferner teilt die US-Behörde mit, die Teilnehmer des Treffens in Atlanta hätten die Bedeutung der Aktivitäten des multilateralen Sanktionsüberwachungsteams betont. Dabei handelt es sich um den im Oktober 2024 ins Leben gerufenen Mechanismus zur Überwachung und Berichterstattung über die Umsetzung der UN-Sanktionsmaßnahmen (MSMT) bezüglich der DVRK.

Pjöngjang hatte zuvor den Status des Landes als Atommacht als unumkehrbar bezeichnet und eine Denuklearisierung als unrealistische Illusion zurückgewiesen.

Je mehr die USA und ihre Verbündeten auf eine atomare Abrüstung pochten, desto mehr werde sich die Haltung des Landes verhärten, erklärte Außenministerin Choe Son-hui laut der staatlichen Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur (KCNA). Die Spitzendiplomatin reagierte damit auf ein Treffen der USA, Südkoreas und Japans Ende September, bei dem die drei Staaten ihr Festhalten an einer vollständigen Denuklearisierung der DVRK bekräftigt hatten.

Kim Yo-jong, die Schwester des Obersten Führers der DVRK, warf den USA vor, ihren Einfluss im asiatisch-pazifischen Raum auszubauen und dafür ihre Vasallenstaaten, darunter Japan und Südkorea, zu instrumentalisieren.

"Unser Wille zur Verteidigung unserer Souveränität wird sich in entschlossenerem Handeln manifestieren, und an unserem Kurs der Verstärkung der nuklearen Abschreckung wird sich unter keinen Umständen etwas ändern", stellte die hochrangige Politikerin klar.

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