International

Russland-Afrika-Forum: Wirtschaft und Humanitäres im Fokus

Am Mittwoch und Donnerstag findet in Moskau das wirtschaftlich-humanitäre Russland-Afrika-Forum statt. Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, die Zusammenarbeit für das Potenzial jedes einzelnen afrikanischen Landes voranzutreiben.
Russland-Afrika-Forum: Wirtschaft und Humanitäres im FokusQuelle: Sputnik © Alexander Krjaschew / Foto-Host-Agentur des Russland-Afrika-Gipfels und Forums

Ende Oktober findet in Moskau der dritte Russland-Afrika-Gipfel statt. Im Rahmen des Gipfels ist für Mittwoch und Donnerstag ein wirtschaftlich-humanitäres Forum geplant, dessen Hauptthema lautet: "Gemeinsam eine gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit und das Potenzial jedes afrikanischen Landes entwickeln".

Das Programm umfasst mehr als 40 thematische Sitzungen und Podiumsdiskussionen mit rund 100 Referenten zu den wichtigsten Fragen der Kooperation zwischen Russland und den afrikanischen Ländern, unter anderem in den Bereichen Handel, Investitionen, Industrie, Technologietransfer, Nahrungsmittel- und Energiesicherheit, Digitalisierung, Gesundheitswesen, Bildung, Wissenschaft, Medien und Jugendaustausch.

Während des Forums sollten die positive Dynamik der russisch-afrikanischen Partnerschaft gefestigt und Entwicklungsrichtungen für die kommenden Jahre aufgezeigt werden.

Anton Kobjakow, Präsidentenberater, stellvertretender Vorsitzender und Sekretär des Organisationskomitees für das Russland-Afrika-Format, sieht das Forum als strategisch wichtigen Schritt zu möglichst günstigen Bedingungen für die Entwicklung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Afrika. Zudem sollte es eine Diversifizierung der Formen und Schwerpunkte der russisch-afrikanischen Zusammenarbeit ermöglichen. Das Forum steht im Fokus des russischen Präsidenten sowie der Staats- und Regierungschefs der afrikanischen Länder und werde erneut zum Treffpunkt für Amtsträger, Vertreter internationaler Organisationen, der Wirtschafts- und Wissenschaftskreise, die an einer weiteren Vertiefung der russisch-afrikanischen Partnerschaft für Wohlstand und Wohlergehen der Völker interessiert seien, betonte Kobjakow.

Die vier Schwerpunkte des Forums werden so formuliert: "Souveränität als Grundlage für nachhaltige Entwicklung", "Wirtschaft einer souveränen Weltordnung", "Sozial-humanitäre Zusammenarbeit und Humankapital" und "Technologien und Innovationen zur Verbesserung der Lebensqualität".

Außerdem wird das Russland-Afrika-Jugendforum durchgeführt, um den Dialog zwischen der Jugend Russlands und Afrikas zu fördern, die Afrikanistik zu popularisieren und ein positives Bild Russlands auf dem Kontinent zu vermitteln.

Mehr zum Thema – Moskau erhofft sich Unterzeichnung zahlreicher Abkommen bei Russland-Afrika-Gipfel

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.