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Medien: US-Sondergesandter Witkoff wird nach Oslo auch Moskau besuchen

Steve Witkoff, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump, soll nach Treffen mit Delegationen aus Kiew und der EU in Oslo weiter nach Moskau reisen. Laut US-Medien soll er die in Oslo erarbeiteten Ideen Russlands Staatschef Wladimir Putin präsentieren.
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Steve Witkoff, der Sondergesandte des US-Präsidenten Donald Trump für den Mittleren Osten und für Belange von Friedensmissionen, hofft, nach dem für den 20. Oktober 2026 geplanten Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Oslo die dort entwickelten Ideen Russlands Staatschef Wladimir Wladimirowitsch Putin präsentieren zu können. Dies berichtet Barak Ravid, Journalist bei dem Online-Analyse- und Nachrichtenportal Axios, am 20. Oktober 2026. Der Sondergesandte wird bekanntermaßen zunächst in Oslo mit Wladimir Selenskij zusammentreffen; an den Gesprächen sollen zudem Vertreter der EU, der NATO, der E4-Staaten sowie der norwegische Ministerpräsident teilnehmen. Ravid vermeldet auf dem Sozialnetzwerk X unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten US-Beamten Folgendes:

"Nach Oslo plant Witkoff eine Reise nach Russland, wo er hofft, mit Präsident Putin zusammenzutreffen und die Ideen vorzustellen, die in enger Abstimmung mit der Ukraine und den europäischen Partnern erarbeitet werden sollen."

Seinen Angaben zufolge wird der Sondergesandte von Donald Trump am Dienstag in Oslo mit dem Chef des Kiewer Regimes zusammentreffen. An den Verhandlungen sollen sich auch Vertreter der EU, der NATO, der E4-Staaten sowie der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre beteiligen. Der Journalist ergänzte, dass Jared Kushner, der Schwiegersohn des US-Präsidenten, krankheitsbedingt nicht persönlich anwesend sein, sondern stattdessen per Videoschalte teilnehmen werde.

Wie die New York Times berichtet, wird Witkoff einen Tag nach dem Treffen nach Sankt Petersburg weiterreisen.

Anfang vergangener Woche meldete Axios, dass die US-Seite den Besuch in Russland bis zu einem Zeitpunkt verschoben habe, wenn eine neue Fassung eines Friedensabkommens für den Ukraine-Krieg mit Kiew und den europäischen Partnern abgestimmt sei. Daten der New York Times zufolge wurde die Reise zudem bis zu einem Zeitpunkt aufgeschoben, an dem sich die Beziehungen zwischen Trump und Selenskij verbessert haben.

Am 9. Oktober 2026 fand in Miami ein Treffen zwischen der US-Seite und Vertretern der Ukraine statt, das Medienberichten zufolge vorzeitig beendet wurde. Wie verlautet, war der Grund hierfür ein Geschäft um Lieferungen von Dieseltreibstoff aus Russland, das der Chef des Weißen Hauses am Vortag – nach einem Telefonat mit Putin – angekündigt hatte. Nach Angaben des Kremls drehte sich jenes Gespräch größtenteils um eine Beilegung des Ukraine-Konflikts.

Trump übt in letzter Zeit scharfe Kritik an Selenskij. Am 19. Oktober warf er dem Chef des Kiewer Regimes vor, den Konflikt mit Russland nicht beenden zu wollen, und schlug vor, man solle sich für den Posten des ukrainischen Präsidenten einen kompromissbereiteren Vertreter suchen; zuvor hatte er bereits geäußert, dass die Ukraine eine Führungspersönlichkeit brauche, die in der Lage sei, eine Einigung mit Moskau zu erzielen.

Mehr zum Thema – Wie schon beim letzten Mal: Selenskij wird Geld von Europa erhalten, aber es gibt einen Haken

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