Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: "Ich bin kein großer Fan von Selenskij"

16.10.2026 11:45 Uhr
11:45 Uhr
Bloomberg: Europa warnt Selenskij vor Kritik an Trump
Derzeit ruft die Mehrheit der europäischen Länder den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij dazu auf, seine Kritik an US-Präsident Donald Trump zu dämpfen, teilt Bloomberg mit.
Demnach liefern die USA weiterhin Waffen sowie nachrichtendienstliche Informationen. Europäische Partner der Ukraine seien überzeugt, es gäbe für Kiew keine Alternative zur US-Unterstützung.
11:22 Uhr
Bericht: Kiew besorgt über ungewisse NATO-Waffenlieferungen
Die Ukraine ist sich der Waffenlieferungen aus den NATO-Ländern nicht mehr sicher, berichtet die Zeitung Washington Post (WP) unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Beamten in Kiew. Ihm zufolge erfolgen die Lieferungen seit Mai unregelmäßig. Derzeit könne niemand mit Sicherheit oder Garantie sagen, dass die nächste Ladung tatsächlich eintreffe.
Zudem habe Kiew die Vorräte an Patriot-Flugabwehrraketen fast erschöpft. Laut der WP-Quelle stünde der Ukraine am 7. Oktober nur zehn Raketen zur Verfügung, die während der russischen Angriffe eingesetzt worden seien. Aktuell blieben nur ein paar übrig.
Nach Angaben einer weiteren Quelle der Zeitung seien Kiew die modernen Waffen zur Abwehr russischer ballistischer Raketen ausgegangen.
10:57 Uhr
Schäden an den Schwarzmeer-Terminals: Wiederaufnahme russischer Lebensmittelexporte fraglich

Im Bild: Das Taman-Terminal am Schwarzen MeerRIA Nowosti / Witali Timkiw / Sputnik Nachdem russische Lebensmittelexporte über die Häfen am Schwarzen Meer hatten stark zulegen können, stürzten sie nach Anschlägen im Sommer ab. Während der globale Markt bereit ist, gut für russische Güter zu bezahlen, gelangen diese nun nur noch mühsam dorthin.
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10:42 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Ukrainische Truppen haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden mehr als 50 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, berichtet Gouverneur Alexander Schuwajew. Nach seinen Angaben wurden zwei Zivilisten im Kreis Graiworon verletzt.
Darüber hinaus griff die Ukraine einen Linienbus im Kreis Schebekino des Gebietes Belgorod an. Laut den Behörden erlitten vier Zivilistinnen Verletzungen. Eine Frau befindet sich in einem schweren Zustand. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe.
10:17 Uhr
Trump hält Angriffe auf russische Raffinerien für eine Schande
US-Präsident Donald Trump sieht ukrainische Angriffe auf Ölraffinerien in Russland als Schande. Im Interview mit Newsmax meint Trump, dass Kiew durch solche Schläge globale Energiepreise in die Höhe treibe. Der US-Staatschef hebt hervor:
"Nun, ich halte dies für eine Schande. Es gibt eine Menge anderer Ziele. (…) Es gibt eine ganze Reihe von Zielen, die man angreifen kann."
"Wenn man aber auf Dieselraffinerien schießt, wo bekanntlich Dieselkraftstoff hergestellt wird, den wir und die Welt benötigen, dann erweist man der Welt damit keinen guten Dienst."
09:56 Uhr
Ukrainische Truppen versuchen, Wärmenetze in Wladimir anzugreifen
Das Gebiet Belgorod hat in der Nacht zum Freitag mehrere Drohnenangriffe abgewehrt, berichtet Gouverneur Alexander Awdejew. Im Einzelnen versuchte die Ukraine, die Infrastruktur zur Wärmeversorgung in der Stadt Wladimir zu attackieren.
Informationen über Verletzte oder erhebliche Schäden gibt es derzeit nicht, betont Awdejew.
09:40 Uhr
Britischer Kommodore a. D.: Russland wird jedes NATO-Aufgebot zerschlagen, das Kaliningrad angreift

Kommodore a. D. der britischen Royal Navy: "Die Russen würden jede Streitmacht zerschlagen, die versuchen würde, Kaliningrad einzunehmen."Urheberrechtlich geschützt Kommodore a. D. der britischen Royal Navy Steve Jermy warnt, Russland werde alle Truppen der europäischen NATO-Staaten vernichten, die versuchen sollten, Kaliningrad anzugreifen. Der Analyst betont, westliche Streitkräfte würden bei einem solchen Angriff enorme Verluste erleiden.
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09:17 Uhr
Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 640 Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der Nacht 644 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr am Donnerstag und 8 Uhr am Freitag (Moskauer Zeit) über 27 Regionen des Landes und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
08:57 Uhr
Reuters: Anweisung zur Einschränkung von Starshield für Kiew aus dem Weißen Haus gekommen
Die Anweisung, den Betrieb des SpaceX-Satellitensystems Starshield für das ukrainische Militär einzuschränken, ist laut einem Reuters-Bericht aus dem Weißen Haus gekommen. Wie namentlich nicht genannte Quellen der Publikation betonten, erhielten Führungskräfte im Pentagon die Nachricht, dass der Dienst gedrosselt werden müsse. Wer im Weißen Haus die Entscheidung getroffen habe, sei nicht präzisiert worden.
Bei Starshield handelt es sich um eine für militärische Zwecke ausgelegte Version des Starlink-Dienstes. Die ukrainische Armee verwendet es für die Kommunikation und Steuerung von Drohnen.
08:21 Uhr
Russische Armee trifft ein Logistikzentrum und einen Frachter im Gebiet Odessa
In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte das Logistikzentrum "Blum" im Ort Teplodar des Gebietes Odessa angegriffen. Laut dem Verteidigungsministerium diente die Anlage zur Lagerung von militärischer Ausrüstung und Dual-Use-Gütern.
Außerdem wurde ein Frachter im Schwarzen Meer attackiert. Das Schiff transportierte militärische Güter in den Hafen von Odessa.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

