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Liveticker Ukraine-Krieg: Gefolterter 14-Jähriger auf Kiews Mirotworez-Todesliste aufgenommen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Gefolterter 14-Jähriger auf Kiews Mirotworez-Todesliste aufgenommen© Soziale Medien
  • 4.11.2026 18:27 Uhr

    18:27 Uhr

    Peskow benennt russische Vertreter bei Treffen mit Melania Trump

    Der Vorsitzende des Fonds für Direktinvestitionen, Kirill Dmitrijew, und die Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa werden Russland bei dem kommenden Treffen mit der First Lady der USA, Melania Trump, vertreten. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow und weist dabei auf die Visa-Frage hin:

    "Wenn sich, sagen wir, die gesamte Logistik fügt, dann werden Jana Lantratowa und Kirill Dmitrijew dabei sein."

    Die vollständige Zusammensetzung der russischen Delegation für die Gespräche in Abu Dhabi wird später bekannt gegeben, führt Peskow aus. Vertreter Russlands, der Ukraine und der USA befassen sich mit den Fragen der Sicherheitsgarantien, Einzelheiten werden hinter verschlossenen Türen erörtert.

  • 17:45 Uhr

    Kiews Todesliste Mirotworez veröffentlicht Personendaten des gefolterten 14-Jährigen

    Der 14-jährige Alexei Pekur, dessen Aufnahmen nach seiner Folter durch ukrainische Militärs im Privatgefängnis in Petropawlowskaja Borschtschagowka um die Welt gingen, ist in der "demokratischen Ukraine" zum Staatsfeind erklärt worden. Pekur wurde auf die berüchtigte Internet-Todesliste Mirotworez aufgenommen, die seit 2014 Personendaten von tatsächlichen und vermuteten Gegnern und Kritikern des Maidan-Regimes, darunter Kindern, veröffentlicht.

    In dem entsprechenden Eintrag heißt es, dass Pekur die "Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und Mobilmachungsmaßnahmen im Interesse der russisch-faschistischen Invasoren" unterminiert, zu "Angriffen auf ukrainisches Militärpersonal" aufgerufen und die "gesetzmäßige Tätigkeit der Verteidigungskräfte der Ukraine" behindert haben soll.

    Auch die Personendaten der Eltern des 14-Jährigen wurden auf Mirotworez veröffentlicht, wo ihnen "Vernachlässigung ihrer Elternpflichten bei der Erziehung von Minderjährigen" angelastet wird.

  • 17:13 Uhr

    Notärztin, die zu ukrainischem Foltergefängnis fuhr, verhaftet und auf Todesliste gesetzt

    Die ukrainische Medizinerin Walentina Molodaja, die am Abend des 2. November mit ihrem Krankenwagen als eine der ersten zum Foltergefängnis der neonazistischen Asow-Brigade im Kiewer Vorort Petropawlowskaja Borschtschagowka gefahren war, ist von einem ukrainischen Gericht in Untersuchungshaft genommen worden. Zuvor hatte der in Russland als Terrorist eingestufte Leiter des ukrainischen Präsidialamts, Kirill Budanow, am Abend des 3. November die Festnahme der 49-Jährigen bestätigt.

    Gegenüber ukrainischen Medien behauptete Budanow, dass Molodaja mit ihrem Fahrer angeblich mindestens drei Tage vor dem Vorfall "das Objekt" beobachtet habe. Als mögliches Motiv der Medizinerin nannte er "staatsfeindliche Tätigkeit".

    Inzwischen wurden Personaldaten von Molodaja auch auf der ukrainische Internet-Todesliste Mirotworez veröffentlicht, wo sie als "professionelle Provokateurin" bezeichnet wird.

    Aufnahmen aus dem Gerichtssaal zeigen, wie Molodaja während der Verhandlung von Journalisten unterbrochen wird, die behaupten, dass sie keine Medizinerin sei. Dabei hatte sie entsprechende Ausbildungszeugnisse und Zertifikate vorgelegt. Auf ihrer Facebook-Seite hatte sie noch im Jahr 2025 Aufnahmen veröffentlicht, auf denen sie zu den "100 besten Ärzten der Ukraine" gezählt wird.

  • 16:29 Uhr

    AKW Saporoschje: Bislang zwölf Mitarbeiter durch ukrainische Angriffe getötet

    Am Dienstag ist eine Mitarbeiterin des Atomkraftwerks Saporoschje ums Leben gekommen. In einer offiziellen Erklärung des Atommeilers hieß es, dass die Frau und ihr Mann mit dem Auto unterwegs waren, als eine Drohne in die Windschutzscheibe einschlug. Die beiden kamen am Ort des Unfalls ums Leben. Sechs Stunden lang konnten Sanitäter wegen bestehender Drohnengefahr nicht zum angegriffenen Auto gelangen.

    Vor fünf Tagen wurde ein Schweißer des AKW getötet, als er auf dem Weg zur Arbeit war, lautete die Erklärung weiter. Vor einer Woche wurde ein Bus getroffen, und zwar mitsamt dem Fahrer. Somit hatte das AKW drei Beschäftigte in zwei Wochen verloren. Die Gesamtzahl der getöteten Mitarbeiten stieg auf zwölf.

    Auf die Mitarbeiter werde regelrecht gejagt, stellt das AKW fest. Die Einwohner der nächstgelegenen Stadt Energodar werden durch die Angriffe eingeschüchtert.

  • 15:51 Uhr

    Gipfeltreffen bei APEC: China bestätigt Gespräche mit Russland und USA

    Kommt es beim APEC-Gipfel in China in zwei Wochen zu einem historischen Gipfeltreffen der Präsidenten Russlands, Chinas und der USA? Die chinesische Regierung hat nun entsprechende Gespräche mit Moskau und Washington bestätigt.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 15:20 Uhr

    Ministerium für Energie meldet Stromausfälle auf der Krim

    Ukrainische Truppen haben in der Nacht einen Angriff auf Objekte der energetischen Infrastruktur in Russland durchgeführt. Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums für Energie kam es zu Stromausfällen in der Teilrepublik Krim und Sewastopol. Zuständige Dienste beginnen mit den Reparaturarbeiten.

  • 14:54 Uhr

    LVR: Zwei Tote, mehrere Verletzte wegen ukrainischer Angriffe

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind zwei Einwohner der Lugansker Volksrepublik (LVR) durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, berichtet Leonid Passetschnik, der Leiter der Region. Ihm zufolge handelt es sich bei einem der Verstorbenen um einen Mitarbeiter des Katastrophenschutzes. Außerdem wurden sechs Menschen verletzt.

  • 14:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die Streitkräfte der Ukraine haben im Laufe des Tages rund 1.160 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, lautet der tägliche Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

    • drei gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 102 Kraftfahrzeuge,
    • ein Artilleriegeschütz,
    • 13 Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Artillerie- und Raketentruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse des Gegners betrieben wurden, Produktionsorte und Depots für Robotersysteme und unbemannte Flugzeuge sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 153 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 972 Drohnen ab.

  • 13:36 Uhr

    Ukrainische Flüchtlinge in Deutschland haben wenig Interesse an Rückkehr in die Heimat

    Laut einem Medienbericht zeigen ukrainische Flüchtlinge in Deutschland wenig Interesse an einer Rückkehr ins Heimatland. Das geht aus Zahlen des Beratungszentrums für rückkehrwillige Ukrainer (Unity Hub Berlin) hervor, erklärt die Rheinische Post.

    Seit der Eröffnung des Zentrums im April 2026 wurden etwa 60 Anfragen bezüglich der Möglichkeiten einer Rückkehr in die Ukraine verzeichnet. Lediglich drei davon kamen von Männern im wehrfähigen Alter.

    Dabei erwägt die überwiegende Mehrheit eine Rückkehr erst nach dem endgültigen Ende der Kampfhandlungen und der Stabilisierung der Sicherheitslage in der Ukraine.

    Auch laut einem Bericht der Europäischen Asylagentur vom März 2026 waren nur rund 20 Prozent der befragten Ukrainer in Deutschland rückkehrwillig.

    Deutschland bleibt inzwischen eines der wichtigsten Aufnahmeländer für die Ukrainer. Ende August 2026 standen rund 4,43 Millionen Menschen aus der Ukraine in der EU unter vorübergehendem Schutz. Knapp 1,3 Millionen von ihnen lebten in Deutschland.

  • 12:31 Uhr

    Medien: Junge aus Geheimgefängnis bei Kiew erzählt von Misshandlung

    In den sozialen Medien zirkulieren Videoaufnahmen, auf denen ein Jugendlicher behauptet, er sei der Junge, der vor Kurzem im Keller eines Privathauses bei Kiew entdeckt worden ist.

    Der 14-Jährige befindet sich nach eigenen Angaben in einem Krankenhaus. Er habe Schnittwunden an den Fingern und Schmerzen an einer Rippe, das Gehen falle ihm schwer.

    Zusammen mit seinen Freunden sei er auf den Zaun um das Haus geklettert. Ein Mann habe den Feuerlöscher auf sie gesprüht, es seien Steine ​​nach ihnen geworfen worden.

    Als er kurz daraufhin zurück auf dem Zaun gewesen sei, habe er mehrere Personen mit Schaufeln gesehen, diese sollen dann Ziegelsteine ​​nach ihm geworfen haben. Schließlich sei er zu Boden gestürzt, dann habe man ihn ins Gebäude gezerrt und dort verprügelt.

    Des Weiteren zitieren ukrainische Medien den Jungen so:

    "Eine Frau kam herein. Sie hat mich sehr gut beruhigt. Sie sagte, alles sei in Ordnung und mir werde nichts mehr zustoßen."

    Dann habe Kirill Budanow, der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, das Gebäude betreten. Nach einem kurzen Gespräch sei der Junge nach außen geführt und an Rettungskräfte übergeben worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.