Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur bei Odessa

15.10.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Montenegro schränkt Aufnahme wehrpflichtiger Ukrainer ein
Die Regierung Montenegros hat am Donnerstag den Zugang zu Asyl für ukrainische Staatsbürger im wehrpflichtigen Alter eingeschränkt. Grundlage ist ein Beschluss des EU-Rates vom 30. Juli 2026, berichtet der nationale Sender RTCG unter Verweis auf den Regierungsbeschluss vom 15. Oktober. In der Mitteilung heißt es weiter:
"Wehrpflichtigen ukrainischen Staatsbürgern, die vorübergehendes Asyl beantragen, wird dieses nur gewährt, wenn sie sich vor der Einreise nach Montenegro tatsächlich in der Ukraine aufgehalten und dort ihren Wehrdienst abgeleistet haben oder davon befreit sind."
Die Einschränkung gilt nicht für Personen, die in Montenegro bereits Asyl erhalten haben.
21:47 Uhr
Gebiet Belgorod: Zwei Männer bei Drohnenangriff auf Auto verletzt
Im Gebiet Belgorod sind zwei Männer verletzt worden, nachdem eine ukrainische Drohne ein Auto im Bezirk Graiworon getroffen hatte. Das teilt der Einsatzstab des Gebiets mit. Die Verletzten erhalten demnach die notwendige medizinische Hilfe.
Außerdem wurde im Dorf Dobroje durch die Detonation einer FPV-Drohne ein Infrastrukturobjekt beschädigt.
21:36 Uhr
Ukrainischer Ministerpräsident: Bedingungen für Finanzhilfe 2026 erfüllt
Die ukrainische Regierung hat die Bedingungen für den Erhalt internationaler Finanzhilfe erfüllt. Das teilt Ministerpräsident Sergei Korezki mit. Auf Telegram schreibt er:
"Heute hat die Regierung ihren Teil der Verpflichtungen erfüllt, von denen der Erhalt internationaler Finanzhilfe im Jahr 2026 abhängt. Wie ich versprochen hatte, sind alle Beschlüsse, Anordnungen und Regelungsdokumente bis zum 15. Oktober verabschiedet worden."
Nach Angaben Korezkis hat das ukrainische Parlament in dieser Woche mehrere besonders wichtige Gesetzentwürfe im Rahmen von Ukraine Facility, der Vereinbarungen mit dem IWF und weiterer Mechanismen der internationalen Unterstützung gebilligt.
Als Nächstes reicht Kiew die entsprechenden Anträge bei der Europäischen Kommission ein, danach folgen die Abstimmungen mit den EU-Mitgliedstaaten. "Und erst dann warten wir auf den Eingang der Mittel", fügt Korezki hinzu.
21:22 Uhr
Bulgariens Ministerpräsident spricht sich gegen Angriffe auf Raffinerien aus
Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew spricht sich gegen militärische Schläge auf Raffinerien und Energieobjekte aus, einschließlich solcher in Russland. Er schreibt auf X:
"Eines der größten Probleme Europas ist heute das der hohen Kraftstoffpreise, und von seiner Lösung hängt auch die Wettbewerbsfähigkeit der EU ab. Deshalb unterstütze ich keinerlei militärische Angriffe auf Raffinerien und Kraftwerke in der Ukraine und in Russland, denn sie wirken sich direkt auf uns alle aus."
21:10 Uhr
Litauen und die Ukraine wollen gemeinsame Produktion von Drohnenkomponenten aufbauen
Das litauische Rüstungstechnologieunternehmen Pekkla und das ukrainische Unternehmen December One RND vereinbarten, in Litauen ein gemeinsames Werk zur Herstellung von Komponenten für Drohnen und elektronische Kampfführung zu errichten. Das teilt das litauische Verteidigungsministerium mit. Die Partner wollen die Produktion im Jahr 2027 aufnehmen.
20:52 Uhr
CNN: Ukraine hat ihre Patriot-Raketenbestände vollständig aufgebraucht
Die Ukraine hat ihre Vorräte an Raketen für das US- Flugabwehrraketensystem Patriot vollständig aufgebraucht, berichtet der Fernsehsender CNN unter Berufung auf Quellen.
Kiew warne demnach seit mehreren Monaten davor, dass die Munition für das System zur Neige geht. CNN betont, dass dies nicht das erste Mal ist, dass der Ukraine die Raketen für den US-Komplex ausgehen.
20:41 Uhr
"Reines Geschenk an die Ukraine" – Fico lehnt neue EU-Kredite für Kiew ab

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat am Mittwoch in Brüssel versichert, dass sich seine Regierung weigern werde, zu einem weiteren EU-Kredit für die Ukraine in Höhe von mehreren Milliarden Euro beizutragen. Im Vorfeld des Gipfeltreffens des Europäischen Rates warnte er außerdem, dass die Slowakei erneut von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen werde.
Zum letzten EU-Darlehen von 90 Milliarden Euro für das Kiewer Regime sagte Fico:
"Ich wage zu behaupten, dass dieses Darlehen niemals zurückgezahlt werden wird. Wir betrachten dies als ein reines Geschenk an die Ukraine."
Das laufende Herbst-Gipfeltreffen des Europäischen Rates findet am Donnerstag und Freitag, dem 15. und 16. Oktober 2026, in Brüssel statt.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:31 Uhr
Putin: Kiew hätte vor Angriffen auf Online-Marktplätze und andere Objekte über Folgen nachdenken sollen
Kiew hätte über die Folgen nachdenken sollen, bevor es Angriffe auf Marktplätze und andere Objekte begann. Das sagt Russlands Präsident Wladimir Putin:
"Sie machen bis heute weiter, auch gestern haben sie versucht, Raffinerien anzugreifen, jetzt haben sie irgendwo getroffen. Nichts Wesentliches, aber trotzdem machen sie weiter. Genauso war es mit den Plattformen für elektronischen Handel. Sie haben den ersten Schritt gemacht. Wir haben begonnen zu antworten. Jetzt jammern sie auch wegen der Energieversorgung und wegen anderer Objekte, darunter Rechenzentren und so weiter. Sie haben angefangen. Man hätte nicht anfangen sollen. Bevor man diesen Schritt machte, hätte man gründlich über die Folgen nachdenken müssen."
Kiew wendet sich laut Putin nach den Gegenschlägen auf seine Angriffe auf die russische zivile Infrastruktur sofort an seine Geldgeber und bittet sie, Einfluss auf den Kreml zu nehmen.
20:14 Uhr
Seit Beginn 2026: Mehr als 10.000 Zivilisten in Russland durch ukrainische Angriffe verletzt
Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik teilt dem Vorsitzenden des UN-Menschenrechtsausschusses mit, dass seit Beginn des Jahres 2026 mindestens 10.253 Zivilisten in Russland durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte verletzt wurden. Er wirft Kiew vor, Terror gegen die Zivilbevölkerung zu verüben.
Miroschnik spricht zudem von einem "Transportkrieg" gegen die Zivilbevölkerung. Seit Jahresbeginn seien 277 Passagierbusse angegriffen worden, wobei über 450 Menschen verletzt wurden. Auch private Pkw seien gezielt attackiert worden, wodurch ganze Familien ums Leben gekommen seien.
Der Sonderbeauftragte fordert vom UN-Menschenrechtsausschuss eine eindeutige Stellungnahme zu den Angriffen des Kiewer Regimes auf die Zivilbevölkerung in Russland.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
