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Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Keine Waffenruhe während Friedensgesprächen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Keine Waffenruhe während FriedensgesprächenQuelle: Sputnik © Natalja Seliwjorstowa
  • 12.09.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Volksrepublik Donezk: Erneut Zivilisten beim Drohnenangriff verletzt

    Das ukrainische Militär terrorisiert weiterhin die Zivilbevölkerung der Volksrepublik Donezk (DVR). Am Samstag nahm es ein weiteres Mal zwei Stadtteile Gorlowkas ins Visier.

    Bei ukrainischen Drohnenattacken erlitten mindestens sieben Einwohner Verletzungen unterschiedlichen Schwerengrades, wie der Bürgermeister Iwan Prichodko bekannt gibt. Es seien zudem zwei Linienbusse beschädigt worden.    

  • 20:48 Uhr

    Volltreffer in Druschkowka: Artillerie trifft Munitionslager der ukrainischen Truppen (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Explosionen nach einem Artillerieangriff auf ein getarntes Munitionslager der ukrainischen Einheiten in Druschkowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Die Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Süd seien im Einsatz gewesen, heißt es in der Mitteilung der Behörde.

  • 20:36 Uhr

    Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort

    In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 53 ukrainische unbemannte Fluggeräte über acht Gebieten sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Samstag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 20:16 Uhr

    Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Todesopfer und Verletzte gemeldet

    Ukrainische Kämpfer haben am Samstag ein ziviles Fahrzeug angegriffen, das im Gemeindebezirk Priasowskoje unterwegs gewesen war. Ein Insasse sei dabei ums Leben gekommen, teilt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki mit.  

    In den zurückliegenden 24 Stunden seien laut dem Beamten insgesamt sechs Zivilisten durch ukrainischen Beschuss verletzt worden. Alle Betroffenen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

  • 19:59 Uhr

    Moskau: Weiteres Ziel im Hafen von Odessa getroffen 

    Die russischen Streitkräfte haben tagsüber am Samstag Angriffe auf die Seehäfen und Schiffe der Ukraine fortgesetzt, die zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

    So sei beim Angriff auf den Hafen von Odessa ein Trockenfrachter zerstört worden, der Militärgüter für die ukrainischen Truppen transportiert habe.

  • 19:33 Uhr

    Selenskij fordert bis zu 120 Patriot-Raketen für die Wintermonate

    In einem Interview mit der Deutschen Welle (DW) hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die USA und die EU dazu aufgerufen, die Raketenlieferungen an Kiew aufzustocken. Vor dem Winter bleibe nur noch wenig Zeit, die Luftverteidigung zu stärken, so Selenskij.

    Russland produziere ihm zufolge 140 ballistische Raketen pro Monat. Gemäß den NATO-Regeln benötige man 280 Raketen, wenn man 140 Ziele zerstören wolle.

    "Man wird niemals auf 280 Raketen pro Monat kommen – und unter uns gesagt: Selbst 100 Raketen pro Monat zu haben, ist eine enorme Herausforderung", meinte der ukrainische Staatschef.

    Und weiter:

    "Genau das ist es, was ich möchte. Ich möchte für diese schwierigen Monate – insbesondere die kalten Monate – über 100 bis 120 Raketen verfügen."

    Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs konnte das Militär in der vergangenen Nacht keine einzige russische ballistische "Iskander"-Rakete abschießen.

  • 19:02 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russisches Grenzgebiet Belgorod fort

    Nach Angaben des lokalen Krisenstabs haben ukrainische Kämpfer am Samstagnachmittag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in vier Gemeindebezirken im Raum Belgorod mit Drohnen angegriffen. Ein Einwohner habe Verletzungen erlitten und medizinisch versorgt werden müssen.

    Ferner meldet der Krisenstab, dass insgesamt neun zivile Fahrzeuge durch Drohnenattacken beschädigt worden seien. Zudem seien Sachschäden an einem Geschäftsraum, zwei Nebengebäuden und drei Wohngebäuden entstanden.

  • 18:29 Uhr

    Lawrow: Russland ruft keine Waffenruhe während der Ukraine-Gespräche aus

    "Wir sind weiterhin verhandlungsbereit, werden die militärische Spezialoperation aber nicht für die Dauer der Verhandlungen aussetzen", erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow Reportern am Rande des BRICS-Gipfels in Neu-Delhi.

    Russland habe den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij nach Moskau eingeladen, was "bereits ein starkes Zeichen des guten Willens" sei, da Selenskij sein Dekret, das ihm Kontakte zu Präsident Wladimir Putin und seinem Team verbietet, noch immer nicht zurückgenommen habe.

    Angesprochen auf den Wunsch Selenskijs, Putin beim G20-Gipfel in den USA zu treffen, sagt der russische Spitzendiplomat:

    "Dieser Person wurde eine Einladung zugesandt. Wenn er ihn treffen will, soll er kommen."

  • 17:52 Uhr

    Medienbericht: Kiew verlegt Truppen ins Gebiet um AKW Tschernobyl

    Nach Angaben der russischen Sicherheitsbehörden werden ukrainische Armeeangehörige und KamAZ-Lastkraftwagen mit großen Mengen an Munition in die Sperrzone um das Kernkraftwerk Tschernobyl verlegt. Die Fahrzeuge werden von mobilen Feuergruppen begleitet. Dies teilt die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine eigene Quelle mit.

    Laut der Quelle der Agentur würden diese Angaben durch Beiträge indirekt bestätigt, die die Einwohner in sozialen Netzwerken veröffentlichten.

    Die nukleare Anlage befindet sich im Gebiet Kiew, etwa 15 Kilometer von der Stadt Tschernobyl entfernt. Am 26. April 1986 kam es in Block 4 des Kernkraftwerks zum bislang größten Unfall in der Geschichte der Kernenergie.

    Mitte August berichtete Der Spiegel, dass ukrainische Truppen in der Sperrzone von Tschernobyl Verteidigungsanlagen und Kontrollpunkte errichteten.

    Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte bei einem Pressebriefing, "das Kiewer Regime und seine Drahtzieher" versuchten, das AKW Tschernobyl für nukleare Erpressung zu instrumentalisieren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.