Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär nimmt weitere Hafenanlagen und Seeschiffe ins Visier

29.10.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Ukrainisches Außenministerium: Selenskij ist bereit, mit Putin "die heikelsten Fragen" zu erörtern
Wladimir Selenskij soll sich bereit erklärt haben, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin "die schwierigsten und heikelsten Fragen, darunter die territoriale Frage", zu besprechen. Dies teilt die russischsprachige RT-Redaktion unter Verweis auf das Außenministerium in Kiew mit.
Der ukrainische Spitzendiplomat Andrei Sibiga soll behauptet haben, dass Putin diese Position über die Staats- und Regierungschefs Norwegens und Finnlands übermittelt worden sei. Finnlands Präsident Alexander Stubb und der Ministerpräsident Norwegens Jonas Gahr Støre führten kürzlich ein Telefongespräch mit Putin.
20:41 Uhr
Drohnen und Artillerie zerstören Stellungen ukrainischer Armee (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten und Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost in einem gemeinsamen Kampfeinsatz. Sie nehmen laut der Behörde in Moskau gegnerische Stellungen auseinander.
20:29 Uhr
Glenn Diesen: NATO will Kiew helfen, den Winter zu überstehen
Der Westen instrumentalisiert die Ukraine als Marionettenstaat, um Russland zu schwächen, meinte der norwegische Politikwissenschaftler Glenn Diesen in einem Interview. Das entsprechende Video wurde auf dem YouTube-Kanal Deep Dive veröffentlicht.
Es gebe Anzeichen dafür, dass die von der NATO derzeit angestrebten Friedensabkommen lediglich dazu dienen sollten, der Ukraine zu helfen, den Winter zu überstehen, sagte Diesen weiter. Somit wolle das Bündnis Zeit gewinnen, um den Krieg anschließend fortzusetzen.
Die EU benutze die Ukrainer als Kanonenfutter, so der Politikwissenschaftler. Der Öffentlichkeit werde es jedoch so dargestellt, als geschehe alles um der Ukraine willen.
20:16 Uhr
Uschakow: Ukraine-Gespräche hängen vom Verhalten Kiews in den kommenden Tagen ab
In einem Interview mit dem Fernsehsender Westi geht der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, auf den möglichen Termin für Ukraine-Verhandlungen ein.
Zum Tag der nationalen Einheit, der in Russland am 4. November begangen wird, sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, meint der Kremlberater.
Und weiter:
"Sollte es während der Massenveranstaltungen zu extrem groß angelegten Bombenangriffen kommen, dann wird sich das vermutlich auch irgendwie auf unsere Stimmung auswirken. Das ist logisch."
Moskau habe zuvor erklärt, die Wiederaufnahme der trilateralen Gespräche werde nach dem Nationalfeiertag angekündigt, so Uschakow. "Es ist klar, dass Verhandlungen nicht davor, sondern erst danach stattfinden werden."
Der russische Präsidentenberater erinnert daran, er habe bereits von der Möglichkeit gesprochen, nach dem 4. November Dreiergespräche zur Ukraine zu führen.
"So war es gemeint. Wie es jetzt laufen wird, weiß ich nicht. Vielleicht ändert sich das ja", fügt Uschakow hinzu.
19:56 Uhr
Poljanski: Russland und NATO rücken einer direkten Auseinandersetzung immer näher
Die NATO setzt weiterhin auf einen hybriden Krieg, "in dem die ausblutende Ukraine für alle kämpft". Dies erklärt der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski auf einer Sitzung des Ständigen Rates der Organisation. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
Zu den Mitteln der hybriden Kriegsführung zählt der Diplomat auch die von den ukrainischen Behörden verhängten Beschränkungen gegen die russische Sprache und russischsprachige Einwohner sowie gegen die kanonische orthodoxe Kirche und orthodoxe Gläubige.
Poljanski führt hierzu aus:
"Zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Russland und der NATO ist es bislang noch nicht gekommen, auch wenn wir diesem Moment mit jedem Tag näher rücken."
19:36 Uhr
Putin: Russland will keinen Krieg mit Europa, ist aber darauf vorbereitet
"Wir sind zwar bereit, aber wir wollen keinen Krieg mit Europa", sagt der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den Russland-Afrika-Gipfel in Moskau.
Die EU-Spitzenpolitiker hätten bislang keine strategische Niederlage Russlands erzielen können und sie würden dies bis 2030 wohl auch kaum erreichen können, erklärt Putin.
Und weiter:
"Sollte die Lage zu weit eskalieren, wird es überhaupt keine Sieger geben. Das sollte niemand vergessen."
19:17 Uhr
Russische Flugabwehrkräfte holen weitere Drohnen vom Himmel
In der Zeitspanne von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 40 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Orjol, Kursk und der Region Perm abgefangen oder zerstört. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstagabend zu entnehmen.
19:08 Uhr
Kreml: Kein Sitz für Europa bei den Ukraine-Friedensgesprächen

Kremlberater Juri Uschakow bei einem Treffen mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau (5. September 2026)Gawriil Grigorow / Sputnik Moskau hat grundsätzlich der Wiederaufnahme von Friedensgesprächenmit mit Washington und Kiew zugestimmt, die voraussichtlich im November in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden werden. Am Verhandlungstisch sei aber kein Platz für europäische Staaten, betonte Kreml-Berater Juri Uschakow.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.18:49 Uhr
Russische Drohnenpiloten unterstützen Luftstreitkräfte im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Mitte haben an der Front bei Dnjepropetrowsk gegnerische Anlagen aufgespürt, die anschließend von den Luftstreitkräften mit FAB-500-Bomben zerstört wurden. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
