International

Liveticker Ukraine-Krieg – LVR: Sieben Tote und 14 Verletzte bei Angriffen auf Fahrzeuge

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – LVR: Sieben Tote und 14 Verletzte bei Angriffen auf Fahrzeuge© KI-generiert
  • 5.11.2026 12:12 Uhr

    12:12 Uhr

    Kushner: USA wollen Sicherheitsarchitektur für dauerhaften Frieden in der Ukraine schaffen

    Bei den Verhandlungen über eine Beilegung des Ukraine-Konflikts wollen die USA eine umfassende Sicherheitsarchitektur schaffen, die eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen dauerhaft verhindern soll. Dies gab Jared Kushner, Schwiegersohn und Sondergesandter von US-Präsident Donald Trump, im sozialen Netzwerk X bekannt.

    "Auf Anweisung des US-Präsidenten arbeiten wir intensiv mit allen Seiten zusammen, um einen Weg zu einem dauerhaften Frieden zu finden. Unser Augenmerk liegt nicht nur darauf, diesen schrecklichen Krieg zu beenden, sondern auch darauf, eine umfassendere Sicherheitsarchitektur zu schaffen, die notwendig ist, damit die Kampfhandlungen nach ihrem Ende niemals wieder aufgenommen werden."

    Unterdessen nahm Kushner per Videoschalte an den von der EU-Kommission organisierten Ukraine-Konsultationen in Brüssel teil. Dies berichtete die Zeitung Politico. Zuvor hatte das Portal Rapporteur gemeldet, dass sich die US-Vertreter den Gesprächen lediglich online zugeschaltet hätten. Eine gemeinsame Sitzung der Delegationen habe nicht stattgefunden. Die Beratungen über Sicherheitsgarantien für Kiew seien auf ein separates Treffen am Donnerstag im NATO-Hauptquartier verschoben worden.

  • 11:55 Uhr

    LVR: Sieben Tote und 14 Verletzte bei Angriffen auf Fahrzeuge 

    Bei ukrainischen Angriffen auf mehrere Fahrzeuge in der Volksrepublik Lugansk (LVR) sind sieben Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden. Dies teilte der Republikchef Leonid Passetschnik mit.

    Am Morgen griffen ukrainische Streitkräfte gezielt einen Linienbus auf der Strecke Petrowka–Lugansk an. Nach vorläufigen Angaben kamen dabei fünf Menschen ums Leben, 13 weitere wurden verletzt. Unter den Verletzten sind zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren.

    Bei einem weiteren Angriff auf einen Kleintransporter vom Typ Gazelle auf der Straße zwischen Rebrikowo und Rowenki wurden zwei Männer getötet. Im Stadtbezirk Perewalsk griffen ukrainische Streitkräfte nahe dem Busbahnhof einen Kleinbus an. Dabei wurde ein 38-jähriger Mann verletzt.

    Die Ermittler der Ermittlungsverwaltung des russischen Ermittlungskomitees für die Volksrepublik Lugansk dokumentieren die Folgen der Angriffe, erklärte Passetschnik.

  • 11:41 Uhr

    DVR und Gebiet Kursk: Drei Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen 

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine im russischen Grenzgebiet Kursk und in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind drei Menschen verletzt worden. In Donezk wurde zudem ein Berufskolleg beschädigt.

    Im Gebiet Kursk wurden zwei Männer verletzt. Ein 39-Jähriger erlitt bei einem FPV-Drohnenangriff auf sein Auto im Bezirk Bolschesoldatski schwere Splitterverletzungen an Brust, Bauch, Armen und Beinen. Er wurde in ein Krankenhaus in Kursk gebracht. Ein weiterer Mann wurde bereits am Vortag bei einem Drohnenangriff auf sein Auto im Dorf Kuliga verletzt. Der 57-Jährige erlitt ein Knalltrauma und eine Gehirnerschütterung, wie Gouverneur Alexander Chinstein mitteilte.

    In Gorlowka in der DVR wurde eine Frau verletzt, als eine ukrainische Drohne ein ziviles Auto direkt traf. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.

    Bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf Donezk wurde zudem das Gebäude des Industrie- und Energie-Berufskollegs beschädigt. Dabei wurden an zwei Gebäudeteilen die Fassade beschädigt und Dutzende Fensterscheiben zerstört. Dies berichtete ein Mitarbeiter der russischen Ermittlungsbehörden gegenüber RIA Nowosti.

  • 11:22 Uhr

    Frohnmaier: "Kein Geld für Deutschland, aber Millionen für Selenskij"

    In der Regierungsbefragung am Mittwoch hat der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier die 200 Millionen Euro schwere "Winterhilfe" für die Ukraine kritisiert und der Bundesregierung vorgeworfen, die eigenen Bürger zu vernachlässigen. Bundesaußenminister Johann Wadephul entgegnete, die Unterstützung der Ukraine diene deutschen Interessen und warf der AfD vor, die Gesellschaft zu spalten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 11:11 Uhr

    Handelsblatt: Europäische Hilfe könnte Ukraine keinen Frieden zu ihren Bedingungen sichern

    Die deutsche Zeitung Handelsblatt bezweifelt, dass die europäische Unterstützung für die Ukraine ausreicht, um einen Frieden zu den Bedingungen Russlands zu verhindern. In dem Kommentar heißt es:

    "Zu Beginn des fünften Kriegswinters bleibt der Ukraine kaum etwas anderes übrig, als sich an ihren 'Partner Nummer eins' und seine europäischen Verbündeten zu klammern. Ob das ohne Rückhalt aus Washington aber reicht, um einen russischen Diktatfrieden zu verhindern, ist zweifelhaft."

    Die Zeitung verweist insbesondere auf die Abhängigkeit der Ukraine von US-Lieferungen für Patriot-Luftabwehrsysteme. Die deutsche "Winterhilfe" sei dagegen nur ein schwacher Trost angesichts der russischen Angriffe.

    Ende Oktober genehmigte das US-Außenministerium die Lieferung von 500 Patriot-Abfangraketen im Wert von 2,1 Milliarden US-Dollar. Das Paket soll von Kanada, Deutschland, Norwegen und der EU finanziert werden. Laut CNN werden die Lieferungen wegen langer Produktions- und Vertragslaufzeiten jedoch frühestens 2030 beginnen.

  • 10:52 Uhr

    Ukraine entgingen im September 220 Millionen US-Dollar an Exporterlösen

    Die Ukraine hat im September aufgrund rückläufiger Exporte 220 Millionen US-Dollar an Einnahmen eingebüßt. Dies geht aus Dokumenten der ukrainischen Nationalbank hervor, welche die Nachrichtenagentur RIA Nowosti ausgewertet hat. Demnach belief sich der Wert der Warenausfuhren im September auf 2,736 Milliarden US-Dollar, im Vorjahresmonat waren es 2,956 Milliarden US-Dollar.

    Präsident Wladimir Putin hatte erklärt, Russland habe nach ukrainischen Angriffen auf Raffinerien und Schiffe mit zivilen Frachtgütern damit begonnen, Ziele mit doppeltem Verwendungszweck anzugreifen, die für die ukrainische Wirtschaft von Bedeutung sind. Infolgedessen habe Kiew faktisch seine metallurgische Industrie sowie Einnahmen aus einigen anderen Warengruppen verloren.

    Zuvor hatte die Financial Times über Schwierigkeiten der Ukraine beim Getreideexport berichtet. Als Ursache nannte die Zeitung russische Angriffe auf militärische Ziele in Hafengebieten.

  • 10:25 Uhr

    Mendel: Ukraine droht Kapitulation, wenn Kiew den Konflikt fortsetzt

    Die Ukraine werde vor Russland kapitulieren müssen, wenn Kiew keine friedliche Lösung des Konflikts anstrebt. Dies erklärte Julia Mendel, die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, in einem Interview mit der Berliner Zeitung. Mit Blick auf die geplanten Verhandlungen in Abu Dhabi warnte sie:

    "Wenn sich der Krieg jedoch in die Länge zieht, bleibt der Ukraine leider nur die Kapitulation. Wir verlieren Menschen. Ein Land kann ohne Territorien existieren, aber nicht ohne Menschen. Diese Ansicht teilen viele Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und Experten."

    Im Westen ginge man fälschlicherweise davon aus, dass die Ukraine den Sieg erringen und die verlorenen Gebiete zurückgewinnen könne.

    "Der einzig mögliche Sieg für die Ukraine besteht heute darin, ein realistisches Friedensabkommen zu schließen."

    Die nächste Runde der trilateralen Gespräche zwischen Russland, den USA und der Ukraine ist für den 10. und 11. November in Abu Dhabi geplant. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff erklärte, dass die Seiten über Sicherheitsgarantien, Deeskalation, humanitäre Fragen und weitere Schritte zu einer friedlichen Lösung beraten wollen. Der Kreml bestätigte die Teilnahme der russischen Delegation. Diese wird von dem Präsidentenberater Wladimir Medinski geleitet.

  • 10:01 Uhr

    Priester in Sondereinsatzzone durch FPV-Drohnenangriff getötet

    Der aus der Diözese Stawropol stammende Priester Alexander Solowjow ist in der Sondereinsatzzone bei einem gezielten Angriff einer feindlichen FPV-Drohne getötet worden. Dies teilte die Russisch-Orthodoxe Kirche auf ihrer Website mit.

    Der Angriff ereignete sich am 1. November 2026 im Frontabschnitt Sumy, wo der Geistliche seinen seelsorgerischen Pflichten nachging. Seit Mitte 2022 war er an der Front im Einsatz. Er spendete die Sakramente, segnete Soldaten vor Kampfeinsätzen, unterstützte Verwundete und teilte die Strapazen des Frontalltags mit den Soldaten.

  • 09:40 Uhr

    EU-Kommission: Ukraine hat Großteil der Antikorruptionsreformen nicht umgesetzt

    Die Ukraine hat den mit der EU vereinbarten Zehn-Punkte-Plan für Reformen im Bereich Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung größtenteils nicht umgesetzt. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Erweiterungsbericht der EU-Kommission hervor. Demnach wurden bislang keine Gesetze verabschiedet, die das Antikorruptionsrecht wesentlich stärken würden.

    Brüssel kritisiert zudem mangelnde Fortschritte bei der Anpassung der ukrainischen Gesetzgebung an EU-Standards zur Bekämpfung schwerer und organisierter Kriminalität. Besorgt zeigt sich die Kommission auch über den anhaltenden Widerstand der ukrainischen Behörden gegen die Einbindung unabhängiger internationaler Experten in die Auswahl von Richtern. Dies behindere die Justizreform.

    Trotz der unzureichenden Umsetzung der Antikorruptionsreformen unterstützt die EU-Kommission den Beitritt der Ukraine zur EU weiterhin. Sie rechnet damit, bis Ende 2026 alle noch ausstehenden Verhandlungscluster zu eröffnen. Zugleich betont Brüssel, dass die ukrainischen Behörden die Reformen erheblich beschleunigen müssen, wenn Kiew sein Ziel erreichen will, die Beitrittsverhandlungen bis Ende 2028 abzuschließen.

  • 09:19 Uhr

    FSB nimmt Mann wegen geplanter Sabotage an Bahnstrecke fest

    Im Gebiet Leningrad hat der russische Inlandsgeheimdienst FSB einen Mann festgenommen. Er soll einen Sabotageakt an einer Eisenbahnanlage vorbereitet und Informationen über russische Militäreinrichtungen sowie Tankstellen gesammelt haben. Dies teilte das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB mit.

    Demnach wurde der 1978 geborene Einwohner des Bezirks Tosnenski im Jahr 2024 über den Messengerdienst Telegram von einem Mitglied einer in Russland verbotenen Terrororganisation angeworben, die unter der Schirmherrschaft ukrainischer Geheimdienste gestanden haben soll. Im Auftrag der Organisation sammelte er Informationen über entsprechende Einrichtungen in Sankt Petersburg und im Gebiet Leningrad.

    Bei der Festnahme beschlagnahmten die FSB-Mitarbeiter nach eigenen Angaben einen selbst gebauten Sprengsatz mit fünf Kilogramm Sprengstoff sowie ein Smartphone mit Nachrichtenverläufen mit Mitgliedern der Organisation.

    Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen des illegalen Erwerbs und Besitzes von Sprengstoffen sowie wegen versuchter Sabotage eingeleitet. Ein Gericht ordnete Untersuchungshaft an. Der Festgenommene habe seine Schuld eingestanden und kooperiere mit den Ermittlern, teilte der FSB mit.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.