Liveticker Ukraine-Krieg – Klitschko: Russische Drohnen treffen Nordbrücke in Kiew

3.10.2026 07:30 Uhr
07:30 Uhr
Klitschko: Russische Drohnen treffen Nordbrücke in Kiew
Ukrainische Medien berichten, dass russische Drohnen nun auch die Nordbrücke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew getroffen haben. Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigt den Treffer auf seinem Telegram-Kanal. Der Politiker gibt dabei bekannt:
"Auf der Nordbrücke sind die Fahrbahn und das Oberleitungsnetz beschädigt. Der Verkehr über die Brücke vom linken zum rechten Ufer ist derzeit gesperrt."
In den sozialen Medien kursieren Aufnahmen, die den Moment der Attacke zeigen sollen.
BIG DEVELOPMENT
— WW3 Monitor (@WW3_Monitor) October 3, 2026
RUSSIA HAS JUST STRUCK THE NORTHERN BRIDGE IN KYIV, UKRAINE
🇺🇦🇷🇺‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️‼️ pic.twitter.com/C6ub8VwAVaAm Donnerstag hatte das russische Militär die Südbrücke über den Fluss Dnjepr mit Drohnen getroffen. Am Freitag wurde sie wiederholt getroffen und vollständig gesperrt, was zu Chaos im Stadtverkehr führte.
Für Kiew sind die Brücken von entscheidender Bedeutung für Verkehr und Logistik. Insgesamt sieben Brücken für U-Bahn, Eisenbahn und Straßenverkehr verbinden den Ost- und den Westteil der ukrainischen Hauptstadt.
2.10.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
Gebiet Belgorod: Zweijähriger Junge durch ukrainische Drohne verletzt
Bei der Detonation einer ukrainischen Drohne ist ein zweijähriger Junge verletzt worden, teilt der regionale Krisenstab mit. Demnach ereignete sich der Unfall im Ort Tomarowka im Gebiet Belgorod. Der Junge wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
21:45 Uhr
Peskow: "Kiewer Regime zeigt keinerlei Bereitschaft zu umfassenden Vereinbarungen"

RT Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die russische Position zu Verhandlungen und der Lage im Schwarzen Meer präzisiert. Er betonte, dass Moskau punktuelle Teilabkommen ablehne und stattdessen militärische Versorgungslinien der Ukraine auf dem Seeweg vollständig unterbinden wolle. Anstelle eines bloßen Waffenstillstands fordere Russland eine umfassende Friedenslösung.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:29 Uhr
Russland führt Militärübung "Zentr-2026" durch – mit Erfahrungen aus Sonderoperation
Am Freitag hat in Russland die Hauptphase der strategischen Kommandostabsübung "Zentr-2026" angefangen.
Auf dem Übungsplatz Tschebarkul im Gebiet Tscheljabinsk sind laut dem Verteidigungsminister Andrei Beloussow außer Einheiten der russischen Armee auch Vertreter aus fast 60 Ländern der Welt präsent.
Insgesamt nehmen rund 6.000 Soldaten teil. Etwa 700 Fahrzeuge, mehr als 600 unbemannte Flugzeuge verschiedener Typen und 60 Robotersysteme werden eingesetzt. Das Manöver wird unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus der militärischen Sonderoperation durchgeführt.
Das Verteidigungsministerium veröffentlicht in den sozialen Medien Videoaufnahmen, auf denen der Lauf der Übung zu sehen ist.
20:57 Uhr
Peskow: Russland bereit für Dialog über Sicherheit im Schwarzen Meer für alle Länder
Russland ist offen für den Dialog über die Sicherheit im Schwarzen Meer, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Der Pressesprecher antwortet damit auf die Frage, ob Moskau bilaterale Vereinbarungen mit anderen Ländern, wie etwa Indien, der Türkei oder Ägypten, erwägt. RIA Nowosti zitiert:
"Wir sind offen für den Dialog, für alle Länder, aber konkrete Verhandlungen werden derzeit nicht geführt."
20:25 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 200 Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 209 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über 14 Regionen Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
20:01 Uhr
Medien: Westliche Länder arbeiten an Plänen zur Evakuierung von Botschaften aus Kiew

Archivbild: Kiew, die Hauptstadt der UkraineChristophe Gateau / dpa / picture-alliance / TASS Westliche Länder erarbeiten hinter den Kulissen Notfallpläne für die Verlegung ihrer Botschaften von Kiew in die Westukraine oder nach Polen, berichtet The Guardian.
Laut der Zeitung erklären westliche Diplomaten öffentlich, dass sie in der ukrainischen Hauptstadt bleiben werden. Damit möchten sie den Eindruck vermeiden, dass die Verbündeten die Ukraine im Stich lassen. The Guardian betont unter Berufung auf Quellen unter Diplomaten:
"Hinter den Kulissen werden jedoch Notfallpläne für die Verlegung der Botschaften nach Lwow oder nach Ostpolen ausgearbeitet."
19:30 Uhr
Russische Truppen treffen ein Rechenzentrum in Nikolajew
Russische Truppen haben ein Rechenzentrum RX-Name in Nikolajew angegriffen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Demnach diente die Anlage der Datenverarbeitung und dem Hosting von Websites für die ukrainischen Streitkräfte.
Außerdem attackierte Russland einen Frachter, der militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.
19:02 Uhr
Ungarn will keine Waffen und kein Personal in die Ukraine entsenden
Die neue ungarische Regierung plant keine Waffenlieferungen oder Truppenverlegungen in die Ukraine, erklärt der stellvertretende Außenminister György Velkey im Interview mit Bloomberg. Die Publikation zitiert ihn mit den Worten:
"Weder Soldaten noch Waffen. Es liegt in unserem Interesse, den Frieden in Ungarn zu gewährleisten. Das ist für uns von entscheidender Bedeutung."
Im Juli hatte der ungarische Premierminister Péter Magyar erklärt, Budapest werde keine Waffen an die Ukraine liefern und kein Militärpersonal dorthin entsenden. Gleichzeitig gebe Ungarn humanitäre Hilfe nicht auf.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

