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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit Obschtscheje im Gebiet Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit Obschtscheje im Gebiet SaporoschjeQuelle: Sputnik © Alexei Maischew
  • 26.10.2026 14:04 Uhr

    14:04 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zwei Frauen bei Drohnenexplosion verletzt

    Bei der Detonation einer ukrainischen Drohne im Dorf Dubowoje im Kreis Belgorod sind zwei Zivilistinnen verletzt worden. Sie erlitten Knalltraumata. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Die Frauen erhielten medizinische Hilfe und werden ambulant weiterbehandelt. Durch die Explosion wurden zudem die Verglasung eines Gewerbeobjekts und ein Auto beschädigt. Ein weiteres Fahrzeug geriet in Brand.

  • 13:32 Uhr

    Die Sicht aus Russland: Der Ukraine-Konflikt tritt in seine Endphase ein

    Andrei Suschenzow, Dekan der Fakultät für Internationale Beziehungen am MGIMO, erörtert, warum Europa eine direkte Konfrontation mit Russland so sehr fürchtet, wie die USA die Last der Ukraine-Krise auf die EU abwälzen, warum die "Pyramide des Vertrauens" um Kiew herum bröckelt und wann der Ukraine-Konflikt ein Ende finden könnte.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 13:01 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium: Aljoschki seit über zwei Jahren täglich von Kiew angegriffen

    Russlands Streitkräfte räumen die Zufahrtswege zur Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson von Minen, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde betont, dass das ukrainische Militär die Wege seit mehr als zwei Jahren täglich mithilfe von Drohnen vermint hat, um eine Evakuierung der Zivilbevölkerung zu verhindern. In der Meldung heißt es weiter:

    "Allein in der vergangenen Woche, ab dem 19. Oktober, hat das Kiewer Regime die Siedlung und die Zufahrtswege dorthin 18 Mal mit Artillerie und über 120 Mal mit Drohnen angegriffen."

    Die Ingenieurseinheiten des russischen Truppenverbands Dnjepr haben in diesem Zeitraum über 300 Sprengsätze und Minen entschärft, so das Ministerium.

  • 12:14 Uhr

    Peskow: Feuerpause in Aljoschki könnte zum Vorbild weiterer humanitärer Abkommen werden

    Die zwischen Russland und der Ukraine vereinbarte Feuerpause in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson könnte als Vorbild für vergleichbare Vereinbarungen an anderen Frontabschnitten der Sonderoperation werden, erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Auf eine entsprechende Frage der Journalisten antwortete er:

    "Zu humanitären Zwecken ist das absolut möglich, zumal es sich um eine unmittelbare, sehr positive koordinierende Einmischung der US-amerikanischen Seite in diesen Prozess handelt, der First Lady Melania Trump. Wir schätzen diese Bemühungen und das kann zu einem Präzedenzfall werden."

    Peskow äußerte die Hoffnung, dass sich die ukrainische Seite an die Vereinbarungen halten werde.

    Zuvor hatten Moskau und Kiew eine humanitäre Feuerpause vereinbart, um eine Evakuierung von Zivilisten aus der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson zu ermöglichen.

    Mehr zum Thema – Russland und Ukraine vereinbaren humanitäre Feuerpause im Gebiet Cherson

  • 11:41 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt. Laut Angaben der Behörde haben Einheiten des Truppenverbands Nord günstigere Stellungen bezogen, wobei Kiews Militär über 300 Soldaten, 19 Autos und drei Eloka-Anlagen verloren hat.

    Auch der Truppenverband West verbesserte seine Stellungen. Ukrainische Verluste am entsprechenden Frontabschnitt beliefen sich auf über 220 Soldaten, 20 Autos und drei Eloka-Anlagen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Süd verlor die Ukraine über 185 Kämpfer. Zwei gepanzerte Fahrzeuge, 33 Autos, ein Geschütz und vier Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

    Bei Gefechten gegen den Truppenverband Mitte verlor Kiews Militär bis zu 340 Soldaten. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos, eine US-produzierte Panzerhaubitze vom Typ Paladin sowie zwei Eloka-Anlagen zerstört.

    Die ukrainischen Verluste beim Vorstoß des Truppenverbands Ost beliefen sich auf über 210 Soldaten. Ein gepanzertes Fahrzeug, sieben Autos sowie eine Eloka-Anlage wurden zerstört.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 30 Soldaten, zwölf Autos und eine Eloka-Anlage.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie zwei Lenkgleitbomben, zwei Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion sowie 581 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 11:06 Uhr

    Russlands Armee befreit Obschtscheje im Gebiet Saporoschje

    Einheiten des russischen Truppenverbands Ost haben die Ortschaft Obschtscheje im Gebiet Saporoschje befreit. Dies berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Die Behörde veröffentlicht Aufnahmen der Befreiung, auf denen unter anderem Angriffe gegen ukrainische Befestigungen und Kriegsgerät durch russische Artillerie und Drohnen zu sehen sind.

  • 10:17 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 290 ukrainische Drohnen ab

    Während der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 290 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 25. Oktober und 9:00 Uhr Moskauer Zeit am 26. Oktober über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula und Moskau zerstört.

  • 09:46 Uhr

    FSB nimmt zwei ukrainische Agenten fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag vereitelt, der von zwei ukrainischen Agenten vorbereitet wurde. In einer Pressemitteilung meldet die Behörde dazu:

    "Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation hat die Sabotage- und Terrortätigkeit von zwei Männern der Jahrgänge 1991 und 1998 aus dem Südkaukasus unterbunden, die vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) angeworben wurden und einen Terroranschlag vorbereiteten."

    Der Meldung zufolge haben die beiden Verdächtigten unter Anweisungen eines Mitarbeiters des SBU Drohnenbauteile und Sprengsätze aus Verstecken in den Gebieten Kaluga und Smolensk beschafft, um die Drohnen anschließend für Angriffe gegen ein Energieobjekt und ein Objekt der Moskauer Luftabwehr vorzubereiten:

    "Sie hatten den Auftrag, die Angriffsdrohnen einzurichten, sie an die Startstelle im Gebiet Moskau zu bringen und sie vor dem Flug einzuschalten. Weiter hätten die Drohnen aus der Ukraine ferngesteuert werden sollen."

    Während ihrer Vorbereitungen wurden die beiden Verdächtigten vom FSB festgenommen. Ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung wurde eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung drohen den Männern bis zu 15 Jahre Haft.

  • 08:50 Uhr

    Massiver ukrainischer Angriff auf Woronesch – zwei Tote

    In der vergangenen Nacht und am Frühmorgen des heutigen Montags haben ukrainische Drohnen die Stadt Woronesch angegriffen. Wie der Gouverneur des Gebiets Woronesch, Alexander Gussew, meldet, wurden über der Stadt mehr als 70 Drohnen abgeschossen.

    Beim Angriff kamen nach vorläufigen Angaben zwei Männer der Jahrgänge 1960 und 1973 ums Leben. Zudem wurden 17 weitere, darunter ein Kind, verwundet. Bei den meisten Verwundeten handelt es sich nach Gussews Angaben um Fahrgäste eines Zugs, der durch einen Vorort von Woronesch unterwegs war.

    Die Russische Bahn meldete, dass ein Waggon des Zugs Moskau – Anapa durch Drohnenwrackteile beschädigt wurde, wobei fünf Fahrgäste Verletzungen erlitten. Wegen eines Spannungsabfalls musste der Zugverkehr am entsprechenden Streckenabschnitt eingestellt werden.

    Der Gouverneur berichtet zudem von zahlreichen Gebäudebeschädigungen in der Stadt:

    "Zu Bränden kam es an einigen Industriebetrieben (ohne schwerwiegende Folgen), einem Geschäftszentrum in der Stadtmitte, einem Wohnblock, zwei Datschasiedlungen, einem Schulstadion und einem Garagenkomplex. Schäden an Fassaden und Fenstern werden in fast allen Stadtteilen erfasst."

    Russlands Ermittlungskomitee hat im Zusammenhang mit dem Angriff ein Strafverfahren wegen Terroranschlags eingeleitet.

  • 07:46 Uhr

    Ukraine greift Melitopol in der Nacht an

    Das ukrainische Militär hat in der Nacht einen massiven Drohnenangriff gegen die Stadt Melitopol im Gebiet Saporoschje ausgeführt. Wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, wurde vor allem das Stadtzentrum angegriffen. Drei Menschen, darunter zwei Kinder, seien verwundet worden:

    "Beim Angriff auf Privathäuser wurden Kinder der Jahrgänge 2015 und 2016 sowie ein Mann des Jahrgangs 1961 verletzt. Sie werden medizinisch versorgt."

    Balizki fügt hinzu, dass zudem mehrere Wohnhäuser und Verwaltungsgebäude beschädigt wurden. Notdienste seien vor Ort im Einsatz.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.