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Liveticker Ukraine-Krieg: LVR-Energieobjekte unter Beschuss – Behörden melden Stromausfälle

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: LVR-Energieobjekte unter Beschuss – Behörden melden StromausfälleQuelle: TASS © Alexander Reka
  • 17.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der Flugabwehr haben im Laufe des Tages 30 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sechs Gebieten Russlands und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:54 Uhr

    Nach dem Angriff: Werk einer deutschen Firma in Luzk stellt Betrieb ein

    Die Niederlassung des deutschen Unternehmens Kromberg & Schubert im ukrainischen Luzk hat nach einem Angriff den Betrieb eingestellt. In einer Mitteilung auf Facebook teilt die Firma mit, man bewerte derzeit die Lage und stimme das weitere Vorgehen ab. Informationen zur Wiederaufnahme des Betriebs sollen über interne Kommunikationskanäle erfolgen, "sobald dies möglich ist".

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium einen Angriff auf das Werk von Kromberg & Schubert in Luzk bekannt gegeben. Das Unternehmen soll Reparaturarbeiten an Kraftfahrzeugen im Interesse ukrainischer Truppen durchgeführt haben.

  • 20:37 Uhr

    Feuerpause am Wärmekraftwerk Saporoschje wird eingehalten

    Die Feuerpause am Wärmekraftwerk Saporoschje wird eingehalten, Reparaturarbeiten verlaufen planmäßig, erklären die Pressevertreter des Kernkraftwerks Saporoschje gegenüber Medien. Die Pause wurde am Donnerstag ausgerufen, und zwar mit dem Ziel, Anlagen des Wärmekraftwerks zu reparieren und dadurch eine stabilere Stromversorgung des Atommeilers zu ermöglichen.

  • 20:19 Uhr

    Slowakei und Ungarn lehnen Beteiligung an neuem EU-Kredit für Kiew ab

    Die Slowakei und Ungarn werden sich an dem neuen EU-Kredit für die Ukraine in Höhe von 70 Milliarden Euro im Jahr 2027 nicht beteiligen, erklärt Ministerpräsident Robert Fico.

    Nach seinen Angaben sind die EU-Länder von einer Einigung über den langfristigen Haushalt 2028–2034 immer noch weit entfernt. Es sei "gefährlich", die Verhandlungen über den künftigen Haushalt mit der Finanzierung der Ukraine zu verknüpfen.

    Bratislava beabsichtige, Kiew auf andere Weise zu unterstützen, unter anderem durch Projekte in den Bereichen Bildung, Straßeninfrastruktur und Energieverbindungen, betont Fico.

  • 20:03 Uhr

    Selenskij schließt Treffen mit Putin bei G20-Gipfel nicht aus

    Wladimir Selenskij schließt ein Treffen mit Wladimir Putin beim G20-Gipfel Mitte Dezember in den USA nicht aus. Dem ukrainischen Präsidenten zufolge arbeitet Washington an der Frage, während weder die USA noch Russland solche Pläne bislang bestätigen.

    Außerdem wäre es möglich, dass ein Treffen der Staatschefs in einem Land im Nahen Osten oder in Europa stattfinden könnte, fügt Selenskij hinzu.

  • 19:38 Uhr

    Estland billigt weiteren millionenschweren Betrag für Ukraine-Hilfen

    Die estnischen Behörden wollen zusätzlich zehn Millionen Euro Militärhilfen für die Ukraine bereitstellen. Wie der Sender ERR unter Berufung auf Premierminister Kristen Michal berichtet, werden mit dem Geld der Kauf von US-Waffen im Rahmen des PURL-Programms finanziert.

    Das PURL-Programm (Prioritised Ukraine Requirements List) wurde im Sommer 2025 ins Leben gerufen, damit europäische Länder und Kanada die Lieferungen von US-Waffen an die Ukraine bezahlten.

  • 19:10 Uhr

    LVR-Energieobjekte unter Beschuss – Behörden melden Stromausfälle

    Ukrainische Truppen haben die Energieinfrastruktur der Lugansker Volksrepublik (LVR) unter Beschuss genommen, erklärt Leonid Passetschnik, der Leiter der Region. Im Ergebnis kam es in 23 Städten und Orten, auch in der Hauptstadt Lugansk, zu Stromausfällen.

    Soziale und medizinische Einrichtungen wurden umgehend an Notstromquellen angeschlossen. Es besteht die Gefahr erneuter Angriffe. Sobald es die Lage zulässt, werden die zuständigen Dienste Reparaturarbeiten einleiten.

  • 18:39 Uhr

    Gebiete Kursk und Brjansk melden Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Im Gebiet Kursk ist ein Mann auf eine ukrainische Mine getreten. Laut Gouverneur Alexander Chinstein war die Mine zuvor von einer Drohne abgeworfen worden. Der 49‑jährige Verletzte musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

    Im Gebiet Brjansk schlug eine FPV-Drohne in ein privates Wohnhaus ein, erklärt Gouverneur Jegor Kowaltschuk. Ein Mann erlitt Brandwunden. Eine weitere Drohne griff ein Auto an. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

  • 18:22 Uhr

    "Ein Bier weniger im Jahr" – Was sagen Berliner zum Ukraine-Vorschlag aus Lettland?

    Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs fordert die EU-Staaten zu mehr Unterstützung für die Ukraine auf. Die finanzielle Belastung beschreibt er mit einem anschaulichen Vergleich: Die Hilfe koste jeden Europäer gerade einmal ein Glas Bier im Jahr.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.