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Liveticker Ukraine-Krieg: Massive ukrainische Drohnenattacke auf St. Petersburg und Gebiet Leningrad

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Massive ukrainische Drohnenattacke auf St. Petersburg und Gebiet LeningradQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 18.10.2026 08:38 Uhr

    08:38 Uhr

    DVR meldet 13 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 13 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 15 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 17. Oktober bis 0 Uhr am 18. Oktober (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls keine Opfer unter der Zivilbevölkerung registriert. Zu Schaden kamen ein ziviles Infrastrukturobjekt und ein Lkw.

  • 08:04 Uhr

    Rumänische Kampfjets schießen Drohnen über Schwarzem Meer ab

    Zwei rumänische F-16-Kampfjets haben am frühen Samstagabend zwei Luftziele abgeschossen, die in den rumänischen Luftraum eingedrungen sein sollen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Bukarest ereignete sich der Vorfall gegen 18 Uhr (Ortszeit) über dem Schwarzen Meer etwa 20 Kilometer östlich und südöstlich der Hafenstadt Sulina. Zur Herkunft der unbemannten Luftfahrzeuge wollte sich die rumänische Militärbehörde nicht explizit äußern, indem sie lediglich bekannt gab:  

    "Die neutralisierten Ziele waren Kampfdrohnen der Geran-Familie mit Strahlantrieb."

    Die Abschüsse erfolgten, nachdem es in den vergangenen drei Monaten sowohl vor der rumänischen als auch der bulgarischen Schwarzmeerküste Drohnenangriffe auf Handelsschiffe gegeben hatte. Sechs der Angriffe hatten sich gegen Schiffe in rumänischen, vier gegen Schiffe in bulgarischen Hoheitsgewässern gerichtet. Dabei kamen 13 Seeleute ums Leben, während 19 weiter als vermisst gelten.

  • 07:30 Uhr

    Massive ukrainische Drohnenattacke auf Sankt Petersburg und Gebiet Leningrad

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg mit Dutzenden von Drohnen angegriffen. Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, meldet auf der Plattform Telegram den Abschuss von mindestens 135 unbemannten Flugzeugen des Gegners. Dabei berichtet der Politiker über zahlreiche Schäden durch herabfallende Wrackteile. Da etliche Stromleitungen beschädigt worden seien, könne es in der Region zu Stromausfällen kommen. Nach dem Ausfall von zwei Umspannwerken in der Ortschaft Janino seien 50 Mehrfamilienhäuser mit etwa 20.000 Bewohnern ohne Strom. In der Ortschaft Nowosselje seien 55 parkende Autos in Mitleidenschaft gezogen worden. In der Ortschaft Gatschina sei ein Mehrfamilienhaus zu Schaden gekommen. Drosdenko meldet vier Verletzte in der Ortschaft Wsewoloschsk. Es handele sich um eine Frau und drei Kinder, die eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten hätten, als herabfallende Drohnenteile einen Brand in ihrem Wohnhaus verursacht hätten.

    Der Bürgermeister von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, berichtet über mehrere Brände infolge der ukrainischen Attacke. Betroffen sei auch der Petersburger Öl-Terminal. Der Betrieb des Flughafens Pulkowo sei eingeschränkt worden.

    Der russische IT-Riese VKontakte bestätigt eine ukrainische Drohnenattacke auf sein Rechenzentrum im Gebiet Leningrad. Sämtliche Services seien für die Nutzer trotzdem weiterhin zugänglich, heißt es in einer Pressemitteilung.

  • 17.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der Flugabwehr haben im Laufe des Tages 30 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sechs Gebieten Russlands und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:54 Uhr

    Nach dem Angriff: Werk einer deutschen Firma in Luzk stellt Betrieb ein

    Die Niederlassung des deutschen Unternehmens Kromberg & Schubert im ukrainischen Luzk hat nach einem Angriff den Betrieb eingestellt. In einer Mitteilung auf Facebook teilt die Firma mit, man bewerte derzeit die Lage und stimme das weitere Vorgehen ab. Informationen zur Wiederaufnahme des Betriebs sollen über interne Kommunikationskanäle erfolgen, "sobald dies möglich ist".

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium einen Angriff auf das Werk von Kromberg & Schubert in Luzk bekannt gegeben. Das Unternehmen soll Reparaturarbeiten an Kraftfahrzeugen im Interesse ukrainischer Truppen durchgeführt haben.

  • 20:37 Uhr

    Feuerpause am Wärmekraftwerk Saporoschje wird eingehalten

    Die Feuerpause am Wärmekraftwerk Saporoschje wird eingehalten, Reparaturarbeiten verlaufen planmäßig, erklären die Pressevertreter des Kernkraftwerks Saporoschje gegenüber Medien. Die Pause wurde am Donnerstag ausgerufen, und zwar mit dem Ziel, Anlagen des Wärmekraftwerks zu reparieren und dadurch eine stabilere Stromversorgung des Atommeilers zu ermöglichen.

  • 20:19 Uhr

    Slowakei und Ungarn lehnen Beteiligung an neuem EU-Kredit für Kiew ab

    Die Slowakei und Ungarn werden sich an dem neuen EU-Kredit für die Ukraine in Höhe von 70 Milliarden Euro im Jahr 2027 nicht beteiligen, erklärt Ministerpräsident Robert Fico.

    Nach seinen Angaben sind die EU-Länder von einer Einigung über den langfristigen Haushalt 2028–2034 immer noch weit entfernt. Es sei "gefährlich", die Verhandlungen über den künftigen Haushalt mit der Finanzierung der Ukraine zu verknüpfen.

    Bratislava beabsichtige, Kiew auf andere Weise zu unterstützen, unter anderem durch Projekte in den Bereichen Bildung, Straßeninfrastruktur und Energieverbindungen, betont Fico.

  • 20:03 Uhr

    Selenskij schließt Treffen mit Putin bei G20-Gipfel nicht aus

    Wladimir Selenskij schließt ein Treffen mit Wladimir Putin beim G20-Gipfel Mitte Dezember in den USA nicht aus. Dem ukrainischen Präsidenten zufolge arbeitet Washington an der Frage, während weder die USA noch Russland solche Pläne bislang bestätigen.

    Außerdem wäre es möglich, dass ein Treffen der Staatschefs in einem Land im Nahen Osten oder in Europa stattfinden könnte, fügt Selenskij hinzu.

  • 19:38 Uhr

    Estland billigt weiteren millionenschweren Betrag für Ukraine-Hilfen

    Die estnischen Behörden wollen zusätzlich zehn Millionen Euro Militärhilfen für die Ukraine bereitstellen. Wie der Sender ERR unter Berufung auf Premierminister Kristen Michal berichtet, werden mit dem Geld der Kauf von US-Waffen im Rahmen des PURL-Programms finanziert.

    Das PURL-Programm (Prioritised Ukraine Requirements List) wurde im Sommer 2025 ins Leben gerufen, damit europäische Länder und Kanada die Lieferungen von US-Waffen an die Ukraine bezahlten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.