Liveticker Ukraine-Krieg: Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Belgorod und LVR

18.10.2026 17:55 Uhr
17:55 Uhr
Russischer Drohnenangriff trifft Frachter mit Gütern für ukrainisches Militär
Russlands Streitkräfte setzen ihre Drohnenangriffe gegen Schiffe, die in Interessen des ukrainischen Militärs eingesetzt werden, fort. Das russische Verteidigungsministerium gibt zum jüngsten Angriff bekannt:
"Durch den Angriff wurde 50 Kilometer südwestlich des Hafens Odessa ein Frachtschiff getroffen, das militärische Güter transportierte."
17:20 Uhr
DVR: Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen
Mehrere Haushalte in Donezk und Mariupol verbleiben nach ukrainischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Donezker Volksrepublik (DVR) ohne Strom. Andrei Tschertkow, Ministerpräsident der Republik, berichtet dazu:
"Der Gegner hat erneut unsere Energieinfrastruktur angegriffen. Sobald die operative Lage es erlaubt hatte, begannen die Energetiker, die Folgen zu beseitigen. Ein Teil der Haushalte ist bereits wieder angeschlossen."
16:32 Uhr
Massive Drohnenattacke: Kiew greift Sankt Petersburg an

In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg angegriffen. Der Bürgermeister von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, berichtet von mehreren Bränden infolge der ukrainischen Attacke. Betroffen sei auch der Petersburger Öl-Terminal. Der russische IT-Riese VKontakte meldet eine ukrainische Drohnenattacke auf sein Rechenzentrum.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
15:58 Uhr
Musikprojekt auf der Krim bringt Künstler und Soldaten zusammen

Auf der Krim hat die Kulturveranstaltung "Unsere Musik" stattgefunden, die der Förderung und Unterstützung talentierter Künstler und Kulturschaffender dient. Unter den Teilnehmern waren auch russische Soldaten, die am Krieg in der Ukraine beteiligt sind, sowie deren Familienangehörige. Im Rahmen des Programms präsentierten sie eigene Lieder und Gedichte, tauschten persönliche Erfahrungen aus und erhielten fachliche Unterstützung von Experten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich persönliche Erlebnisse und Erfahrungen künstlerisch verarbeiten lassen.
Über die Veranstaltung berichtet RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
15:14 Uhr
Litauen: Abgestürzte Drohne aus Polen in Luftraum eingedrungen
Litauen will gemeinsam mit Polen in einem Drohnenvorfall ermitteln: Ein umbenanntes Luftfahrzeug ist in den Luftraum des kleinen baltischen EU- und NATO-Landes geflogen und abgestürzt. Seine Trümmerteile beschädigten dabei ein fahrendes ziviles Fahrzeug, verletzt wurde niemand.
Nach Angaben des litauischen Verteidigungsministers Robertas Kaunas soll der unbemannte Flugkörper vermutlich aus dem benachbarten Polen gekommen sein. Dem Politiker zufolge seien NATO-Kampfjets aufgestiegen, um das Flugobjekt zu identifizieren. Aufgrund der Wetterbedingungen sei aber kein Sichtkontakt möglich gewesen, so Kaunas. Er habe Polen eine gemeinsame Untersuchung des Vorfalls vorgeschlagen.
Zuvor hatten die Behörden die Bevölkerung mehrerer Regionen im Norden des Landes über eine Bedrohung aus der Luft alarmiert. Auch im benachbarten Lettland wurden die Bewohner einiger an Litauen grenzender Regionen gewarnt. Ein NATO-Vertreter bestätigte, dass zwei italienische Eurofighter in Reaktion auf eine Drohne über litauischem Luftraum im Einsatz gewesen seien.
Der Luftalarm in den baltischen Staaten ereignete sich vor dem Hintergrund einer ukrainischen Drohnenattacke auf das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg. Nach Angaben der russischen Behörden war dies einer der massivsten Angriffe aus der Ukraine. In Sankt Petersburg kam ein Mensch ums Leben. Es gab mehrere Verletzte.
Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen in Litauen und den beiden anderen Baltenstaaten Estland und Lettland gegeben. Wiederholt drangen ukrainische Drohnen, mit denen Kiew Ziele im Nordwesten Russlands angreifen wollte, in den Luftraum der Baltenstaaten ein und stürzten ab.
14:40 Uhr
Rubio weist ukrainische Vorwürfe zurück: Keine absichtliche Starlink-Drosselung
Washington hat erneut eine absichtliche Drosselung des für militärische Zwecke von der Ukraine genutzten Satelliteninternets zurückgewiesen. US-Außenminister Marco Rubio sagte Journalisten vor seiner Abreise nach Usbekistan:
"Niemand im Weißen Haus hat irgendjemanden angewiesen, das Internet zu drosseln oder die Übertragungsgeschwindigkeiten zu verringern, damit bestimmte Drohnen es nicht nutzen können."
Was die Probleme verursacht haben könnte, ließ der Minister offen. Es sei einfach so passiert. Der Starlink-Zugang sei zudem wiederhergestellt, führte der Minister aus.
Der US-Chefdiplomat verneinte dabei, dass die Ukraine Zugriff auf das militärische Internetsystem Starshield habe. Bei Starlink handele es sich um ein kommerzielles, bei Starshield um ein militärisches Produkt, sagte Rubio. Kiew habe keinen Zugriff auf Starshield, habe dennoch Washington darum gebeten, um Angriffe tief im russischen Staatsgebiet durchführen zu können.
Zuvor hatte die Ukraine über Probleme beim Einsatz des Satelliteninternets von Starlink berichtet. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde bewegten. Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij erhob den Vorwurf einer absichtlichen Funktionsbeschneidung.
14:02 Uhr
Drei Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf LVR
Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, wirft den ukrainischen Streitkräften andauernde Attacken auf die Zivilbevölkerung vor. Auf der Plattform Telegram meldet der Politiker drei Tote und drei Verletzte innerhalb der letzten 24 Stunden. Der Republikchef spricht den Angehörigen der Getöteten sein tiefes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine schnelle Besserung.
Im Eintrag auf Telegram präzisiert Passetschnik, dass die russische Luftabwehr über der Region rund 50 ukrainische Drohnen zerstört habe. Unter Beschuss seien demnach Fahrzeuge, Wohnhäuser und kommunale Infrastrukturobjekte in den Ortschaften Starobelsk, Lissitschansk, Slawjanoserbsk, Nowoaidar, Perewalsk, Troizkoje, Antrazit und Nowopskow geraten.
13:34 Uhr
Bulgarien im Zentrum eines gefährlichen Spiels im Schwarzen Meer

KI-generiertes Symbolbild: Bulgarien zwischen den Fronten im Schwarzen Meer Drohnenangriffe auf Handelsschiffe vor Bulgarien verschärfen die Lage im Schwarzen Meer. Sofia wartet auf Ermittlungsergebnisse, EU und NATO machen Moskau verantwortlich. Experten sehen einen Versuch, das Bündnis in den Konflikt hineinzuziehen. Wem nutzt die Eskalation?
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Andrei Restschikow auf unserer Website.
13:05 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Tomachowka, Wyssokoje, Martowoje, Weliki Burluk, Isbizkoje und Kurgannoje im Gebiet Charkow sowie Gniliza, Sennoje, Suchodol und Pustogorod im Gebiet Sumy getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 195 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 17 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malijewka im Gebiet Charkow sowie Donezkoje, Woltschi Jar, Starodubowka und Raigorodok in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien bis zu 240 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos und ein Geschütz zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Semjonowka, Orechowatka, Druschkowka, Wassilewskaja Pustosch und Nikolajewka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 175 Kämpfer. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 35 Autos verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Nowopawlowka, Raipole und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Schilowka, Swjatogorowka, Nowojawlenka, Malokaterinowka, Starowarwarowka, Marjewka, Roganskoje und Kriworoschje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 350 Armeeangehörige verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos, ein Mehrfachraketenwerfer, ein Geschütz und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wassinowka, Saliwnoje und Wolnjanka im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka, Pawlowka, Pokrowskoje und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Pick-up, ein Mehrfachraketenwerfer und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Orechow und Kuschugum im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 14 Autos zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsobjekte, ein Lager mit Militärzubehör, Drohnenwerke und -basen und 151 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Flamingo-Marschflugkörper und 1.256 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 265.145 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.279 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.792 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.750 Geschütze und Mörser verloren.
12:39 Uhr
Ein Todesopfer und zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 54 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 54 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 31 Geschosse abgefeuert und 170 Drohnen eingesetzt, von denen 60 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Stadt Schebekino sei eine Frau ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne ihr Auto attackiert habe. In der Siedlung Dunaika habe ein Mann Verletzungen erlitten. Ein anderer Mann sei in der Siedlung Wosnessenowka zu Schaden gekommen. Außerdem habe ein Einwohner der Stadt Schebekino ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch am 16. Oktober eine Brustkorbverletzung erlitten habe. Er werde jetzt im Krankenhaus behandelt.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, zwölf Einfamilienhäuser, zwei Betriebe, zwei soziale Einrichtungen, ein Geschäft, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Garagen, ein Traktor, fünf Lkw und 24 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


