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Liveticker Ukraine-Krieg: Trotz Trumps Warnung – Angriff auf Raffinerie bei Rjasan

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Trotz Trumps Warnung – Angriff auf Raffinerie bei Rjasan© KI-generiert
  • 15.10.2026 14:25 Uhr

    14:25 Uhr

    US-Senatoren: Trump hat die Ukraine verraten

    Zwölf US-Senatoren stellen sich gegen Trumps Kurs gegenüber Moskau. Sie fordern ihn auf, seine Entscheidung zur Lockerung der Sanktionen zurückzunehmen. Dieser Schritt schade den Sicherheitsinteressen der USA und sei ein Verrat am ukrainischen Volk.

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  • 14:14 Uhr

    Selenskij beklagt mögliche Probleme für die Ukraine durch Le Pens Partei

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in einem Interview mit der Financial Times vor dem wachsenden Zuspruch für Parteien gewarnt, die eine Fortsetzung des Ukraine-Konflikts ablehnen und die Interessen der eigenen Bevölkerung stärker in den Mittelpunkt stellen wollen.

    Anlass war eine Äußerung von Marine Le Pen, der Vorsitzenden des französischen Rassemblement National. Sie hatte erklärt, Paris habe kein Geld, um es Kiew zu überlassen. Selenskij warnte vor den möglichen Folgen eines Machtwechsels zugunsten solcher Parteien:

    "Natürlich wird die Machtübernahme solcher Parteien zahlreiche Herausforderungen mit sich bringen. Nicht 'könnte', sondern wird. Das ist uns bewusst."

    Zugleich betonte Selenskij, dass die Ukraine auch für Frankreich von Nutzen sei, da sie über militärische Erfahrung verfüge.

  • 13:55 Uhr

    US-Ex-Militär fordert Selenskij zur Flucht ins Ausland auf

    Der pensionierte US-Stabsoffizier David Pyne hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij aufgefordert, ins Exil zu gehen. Damit reagierte er auf Selenskijs Ankündigung, das Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien aufzuheben. Pyne schrieb im sozialen Netzwerk X:

    "Selenskij sollte aufhören, den modernen Churchill zu spielen, und ins Exil gehen, um einer Strafverfolgung zu entgehen."

    Der ehemalige Militärangehörige warf Selenskij vor, sich wie der Führer einer Atommacht zu verhalten, obwohl die Ukraine keine sei.

  • 13:34 Uhr

    Financial Times: USA schlagen Europa Freigabe eines Teils des eingefrorenen russischen Vermögens vor

    Die USA haben diese Idee bei einem jüngsten Treffen mit Unterhändlern aus Kiew und Europa in Miami unterbreitet, schrieb die Financial Times. Russische Milliarden sollen in eine von den USA kontrollierte Finanzstruktur überführt werden, um so die Friedensgespräche in Gang zu bringen.

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  • 13:15 Uhr

    Selenskij fordert Patriot-Raketen für Verzicht auf Raffinerieangriffe

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat seine Bereitschaft signalisiert, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, sofern die USA im Gegenzug eine Energie-Waffenruhe vereinbaren. Dies sagte er in einem Interview mit der Financial Times:

    "Wenn Sie sich an uns wenden, um bei der Lösung dieser Situation zu helfen, werden wir als Partner natürlich helfen. Wir bitten Sie jedoch um eine Energie-Waffenruhe."

    Sollte dies nicht möglich sein, wolle er Patriot-Raketen erhalten. Im selben Interview warf Selenskij US-Präsident Donald Trump vor, ihn wegen der Einschränkungen bei der Nutzung von Starlink getäuscht zu haben.

  • 12:53 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. 

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.105 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 94 Fahrzeuge,
    • drei EloKa-Anlagen,
    • fünf Artilleriegeschütze,
    • acht gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 145 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie holte die Luftverteidigung vier weitreichende Marschflugkörper des Typs "Flamingo" und 342 ukrainische Starrflüglerdrohnen vom Himmel.

  • 12:35 Uhr

    Ukrainischer Gefangener: "Ausbilder raten zwangsrekrutierten Soldaten, sich zu ergeben"

    Einige ukrainische Armeeausbilder haben zwangsrekrutierte Soldaten dazu ermutigt, sich sofort den russischen Streitkräften zu ergeben. Dies erklärt ein ukrainischer Soldat, der auch tatsächlich in Gefangenschaft geraten ist.

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  • 12:12 Uhr

    The Telegraph: Starlink-Ausfälle erschweren ukrainische Drohnenoperationen

    Die Verlangsamung von Starlink führt laut der britischen Zeitung The Telegraph zu Problemen bei der Steuerung ukrainischer Drohnen. Ukrainische Drohnenpiloten berichten von Verbindungsunterbrechungen, die zehn bis 20 Sekunden dauern.

    Besonders betroffen seien schnell fliegende Drohnen. Aufgrund der Störungen müssen geplante Einsätze abgesagt werden. Drohnen, die auf Starlink angewiesen seien, könnten zudem die Kontrolle verlieren und dadurch zu leichten Zielen für russische Streitkräfte werden.

  • 11:55 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium zeigt Drohneneinsätze im Gebiet Charkow

    Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von Einsätzen russischer Drohnenbesatzungen in einem Einschließungsring im Gebiet Charkow veröffentlicht.

    Auf dem Video ist zu sehen, wie russische Drohnen nach Angaben des Ministeriums ukrainische Drohnenleitstellen und Unterstände von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte angreifen.

    Bei der Luftaufklärung würden Startpositionen, Antennen und Steuerungssysteme identifiziert. Anschließend würden diese mit FPV-Drohnen und Drohnen des Typs "Molnija-2" angegriffen, heißt es in der Beschreibung des Videos.

    Das Ministerium bezeichnete Drohnenleitstellen als vorrangige Ziele für russische Kampfdrohnen.

  • 11:22 Uhr

    Selenskij hebt Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien auf

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach eigenen Angaben das Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien aufgehoben. Dies erklärte er in einem Interview mit der Financial Times trotz der Aufforderungen aus den USA, solche Angriffe einzustellen.

    "Das Verbot ist aufgehoben. Damit ist Schluss … Ich habe es meinem Militär gesagt."

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Unzufriedenheit über Selenskijs mangelnde Bereitschaft zu einer Friedensvereinbarung und seine Weigerung, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, geäußert. Seiner Meinung nach brauche die Ukraine einen neuen Staatschef, der eine Einigung mit Russland erzielen könne.

    Der russische Vizepremier Alexander Nowak hatte zuvor erklärt, dass ukrainische Streitkräfte am Mittwoch zwei russische Ölraffinerien in den Gebieten Saratow und Rjasan angegriffen hätten. Die ukrainische Seite zeige keine Bereitschaft zu einer Energie-Waffenruhe.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.