International

Liveticker Ukraine-Krieg: Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Belgorod und LVR

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Belgorod und LVRQuelle: Sputnik © Natalja Seliwerstowa
  • 18.10.2026 19:45 Uhr

    19:45 Uhr

    Selenskij: "Gebt uns einfach Starlink zurück!"

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij klagt über anhaltende Einschränkungen in der Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink durch sein Militär. In einem Interview an den Fernsehsender NBC forderte er:

    "Gebt uns einfach Starlink zurück!"

    Selenskij behauptete zudem, dass die Entscheidung über die Einschränkungen von Starlink von der US-Regierung ausgegangen sei:

    "Die Ansage kam von der Regierung. Ich weiß nicht, von wem, von wem im Kabinett und so weiter. Das war eine Ansage von der amerikanischen Regierung, die Geschwindigkeit zu drosseln. SpaceX hat das technisch umgesetzt."

  • 19:03 Uhr

    Lawrow: Selenskij will keinen Frieden

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij ist nicht an Verhandlungen interessiert, sagt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Bei einer Pressekonferenz nach dem Abschluss des 9. Ministertreffens im Rahmen des strategischen Dialogs Russland – Golf-Kooperationsrat in Bahrains Hauptstadt Manama erklärte er:

    "Wir haben nur eine Schlussfolgerung: Selenskij will keine Verhandlungen. Er hat sie bereits mehrmals vereitelt, darunter nach Dezember 2019, als es ein Treffen in Paris gab."

    Lawrow erinnerte daran, dass bei dem von ihm angesprochenen Treffen eine Umsetzung der Minsker Abkommen vereinbart wurde, die schließlich nie erfolgte.

  • 18:31 Uhr

    Kiew verhandelt mit USA über Starlink-Einschränkungen

    Die ukrainische Regierung verhandelt mit Washington und dem Unternehmen SpaceX über die Aufhebung von Einschränkungen bei der Nutzung des Satellitennetzerks Starlink, berichtet Selenskijs Berater Sergei Beskrestnow.

    In einem Interview an Associated Press sagte Beskrestnow, dass die Ukraine ein eigenes "Paket" des Kommunikationssystems Starshield, das über keine Einschränkungen verfügt, oder die Aufhebung bestehender Einschränkungen erreichen wolle. Parallel dazu suche Kiew nach Alternativen für den Fall eines Verlusts des Zugangs zu Starlink. In Frage kommen dabei Satellitennetzwerke Leo von Amazon oder OneWeb.

    Zuvor hatte der ehemalige Vize-Verteidigungsminister der Ukraine, Sergei Sternenko, eine Einschränkung im Betrieb von Starlink gemeldet. Laut seinen Angaben sei die Verbindung bei Geschwindigkeiten von erst 160 Kilometer pro Stunde, später bei 60 Kilometer pro Stunde ausgefallen, was die Koordination beim ukrainischen Militär erschwerte.

  • 17:55 Uhr

    Russischer Drohnenangriff trifft Frachter mit Gütern für ukrainisches Militär

    Russlands Streitkräfte setzen ihre Drohnenangriffe gegen Schiffe, die in Interessen des ukrainischen Militärs eingesetzt werden, fort. Das russische Verteidigungsministerium gibt zum jüngsten Angriff bekannt:

    "Durch den Angriff wurde 50 Kilometer südwestlich des Hafens Odessa ein Frachtschiff getroffen, das militärische Güter transportierte."

  • 17:20 Uhr

    DVR: Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen

    Mehrere Haushalte in Donezk und Mariupol verbleiben nach ukrainischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Donezker Volksrepublik (DVR) ohne Strom. Andrei Tschertkow, Ministerpräsident der Republik, berichtet dazu:

    "Der Gegner hat erneut unsere Energieinfrastruktur angegriffen. Sobald die operative Lage es erlaubt hatte, begannen die Energetiker, die Folgen zu beseitigen. Ein Teil der Haushalte ist bereits wieder angeschlossen."

  • 16:32 Uhr

    Massive Drohnenattacke: Kiew greift Sankt Petersburg an

    In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg angegriffen. Der Bürgermeister von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, berichtet von mehreren Bränden infolge der ukrainischen Attacke. Betroffen sei auch der Petersburger Öl-Terminal. Der russische IT-Riese VKontakte meldet eine ukrainische Drohnenattacke auf sein Rechenzentrum.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 15:58 Uhr

    Musikprojekt auf der Krim bringt Künstler und Soldaten zusammen

    Auf der Krim hat die Kulturveranstaltung "Unsere Musik" stattgefunden, die der Förderung und Unterstützung talentierter Künstler und Kulturschaffender dient. Unter den Teilnehmern waren auch russische Soldaten, die am Krieg in der Ukraine beteiligt sind, sowie deren Familienangehörige. Im Rahmen des Programms präsentierten sie eigene Lieder und Gedichte, tauschten persönliche Erfahrungen aus und erhielten fachliche Unterstützung von Experten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich persönliche Erlebnisse und Erfahrungen künstlerisch verarbeiten lassen.

    Über die Veranstaltung berichtet RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:14 Uhr

    Litauen: Abgestürzte Drohne aus Polen in Luftraum eingedrungen

    Litauen will gemeinsam mit Polen in einem Drohnenvorfall ermitteln: Ein umbenanntes Luftfahrzeug ist in den Luftraum des kleinen baltischen EU- und NATO-Landes geflogen und abgestürzt. Seine Trümmerteile beschädigten dabei ein fahrendes ziviles Fahrzeug, verletzt wurde niemand.

    Nach Angaben des litauischen Verteidigungsministers Robertas Kaunas soll der unbemannte Flugkörper vermutlich aus dem benachbarten Polen gekommen sein. Dem Politiker zufolge seien NATO-Kampfjets aufgestiegen, um das Flugobjekt zu identifizieren. Aufgrund der Wetterbedingungen sei aber kein Sichtkontakt möglich gewesen, so Kaunas. Er habe Polen eine gemeinsame Untersuchung des Vorfalls vorgeschlagen.

    Zuvor hatten die Behörden die Bevölkerung mehrerer Regionen im Norden des Landes über eine Bedrohung aus der Luft alarmiert. Auch im benachbarten Lettland wurden die Bewohner einiger an Litauen grenzender Regionen gewarnt. Ein NATO-Vertreter bestätigte, dass zwei italienische Eurofighter in Reaktion auf eine Drohne über litauischem Luftraum im Einsatz gewesen seien.

    Der Luftalarm in den baltischen Staaten ereignete sich vor dem Hintergrund einer ukrainischen Drohnenattacke auf das russische Gebiet Leningrad und die Stadt Sankt Petersburg. Nach Angaben der russischen Behörden war dies einer der massivsten Angriffe aus der Ukraine. In Sankt Petersburg kam ein Mensch ums Leben. Es gab mehrere Verletzte.

    Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen in Litauen und den beiden anderen Baltenstaaten Estland und Lettland gegeben. Wiederholt drangen ukrainische Drohnen, mit denen Kiew Ziele im Nordwesten Russlands angreifen wollte, in den Luftraum der Baltenstaaten ein und stürzten ab.

  • 14:40 Uhr

    Rubio weist ukrainische Vorwürfe zurück: Keine absichtliche Starlink-Drosselung

    Washington hat erneut eine absichtliche Drosselung des für militärische Zwecke von der Ukraine genutzten Satelliteninternets zurückgewiesen. US-Außenminister Marco Rubio sagte Journalisten vor seiner Abreise nach Usbekistan:

    "Niemand im Weißen Haus hat irgendjemanden angewiesen, das Internet zu drosseln oder die Übertragungsgeschwindigkeiten zu verringern, damit bestimmte Drohnen es nicht nutzen können."

    Was die Probleme verursacht haben könnte, ließ der Minister offen. Es sei einfach so passiert. Der Starlink-Zugang sei zudem wiederhergestellt, führte der Minister aus.

    Der US-Chefdiplomat verneinte dabei, dass die Ukraine Zugriff auf das militärische Internetsystem Starshield habe. Bei Starlink handele es sich um ein kommerzielles, bei Starshield um ein militärisches Produkt, sagte Rubio. Kiew habe keinen Zugriff auf Starshield, habe dennoch Washington darum gebeten, um Angriffe tief im russischen Staatsgebiet durchführen zu können.

    Zuvor hatte die Ukraine über Probleme beim Einsatz des Satelliteninternets von Starlink berichtet. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde bewegten. Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij erhob den Vorwurf einer absichtlichen Funktionsbeschneidung.

  • 14:02 Uhr

    Drei Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf LVR

    Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, wirft den ukrainischen Streitkräften andauernde Attacken auf die Zivilbevölkerung vor. Auf der Plattform Telegram meldet der Politiker drei Tote und drei Verletzte innerhalb der letzten 24 Stunden. Der Republikchef spricht den Angehörigen der Getöteten sein tiefes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine schnelle Besserung.

    Im Eintrag auf Telegram präzisiert Passetschnik, dass die russische Luftabwehr über der Region rund 50 ukrainische Drohnen zerstört habe. Unter Beschuss seien demnach Fahrzeuge, Wohnhäuser und kommunale Infrastrukturobjekte in den Ortschaften Starobelsk, Lissitschansk, Slawjanoserbsk, Nowoaidar, Perewalsk, Troizkoje, Antrazit und Nowopskow geraten.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.