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Liveticker Ukraine-Krieg – Media: Kiews Truppen zu 70 Prozent zwangsmobilisiert

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Media: Kiews Truppen zu 70 Prozent zwangsmobilisiertQuelle: Sputnik © RIA Nowosti
  • 8.11.2026 17:52 Uhr

    17:52 Uhr

    Untergrund: Bis zu viertausend Menschen befinden sich in ukrainischen Foltergefängnissen

    Die Zahl der Menschen, die in geheimen Gefängnissen in der Ukraine festgehalten werden, beläuft sich zeitweise auf drei- bis viertausend. Diese Schätzung gab ein Vertreter des antifaschistischen Untergrunds von Odessa in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti an. Er fügte hinzu, dass die Zahl der Festgenommenen steigt, wenn mehr Soldaten für Sturmoperationen benötigt werden. Zudem verstärken die ukrainischen Sicherheitskräfte ihre Festnahmen vor dem Hintergrund wachsender Proteststimmungen, Korruptionsskandalen und so weiter. Er betonte:

    "In ruhigen Zeiten befinden sich derzeit vielleicht 500 bis 700 Menschen im Netz der Folteranstalten in der Ukraine, aber in Zeiten der Eskalation kann diese Zahl auf drei- bis viertausend ansteigen. Wenn der Bedarf an Kanonenfutter für Sturmangriffe steigt, steigt auch die Zahl der Festgenommenen und Inhaftierten."

  • 17:18 Uhr

    Korrespondent: Bis zu 70 Prozent in ukrainischer Armee durch Zwangsmobilisierung rekrutiert

    Nach Angaben des Militärkorrespondenten Jewgeni Poddubnyj sind etwa 70 Prozent der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zwangsweise mobilisierte Ukrainer. In der Fernsehsendung Westi erklärte er:

    "Tatsache ist, dass die Mobilmachung, sobald sie in der Ukraine ausgerufen wurde, sofort zu einer Zwangsmobilmachung wurde. Und nach meinen Informationen rekrutieren die Streitkräfte unseres Gegners derzeit bis zu 70 Prozent ihres Personals durch Zwangsmobilmachung."

  • 16:43 Uhr

    Abgeordnete: EU wollte ihr Militär in die Ukraine entsenden – während des Waffenstillstands

    Europäische Politiker hatten fälschlicherweise darauf gesetzt, den Waffenstillstand zu nutzen, um eigene Militärkontingente auf ukrainischem Territorium zu stationieren. Dies erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma, Pjotr Tolstoi, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Moskau werde die Umsetzung eines solchen Szenarios nicht zulassen, betonte er und fügte hinzu:

    "Die Europäer hatten eine sehr dumme und naive Vorstellung: Sie glaubten, dass sie, sobald sie von Russland zumindest einen vorübergehenden Waffenstillstand erwirkt hätten, Truppen unter der Flagge einer 'Koalition der Willigen' in die Ukraine entsenden könnten. Für uns ist diese Option inakzeptabel, und so etwas wird nicht geschehen."

  • 16:12 Uhr

    Bericht: US-Demokraten planen Ukraine-Hilfspaket für rund 15 Milliarden US-Dollar

    Wie die Zeitung Financial Times berichtet, beabsichtigen die Demokraten in den USA, haushaltspolitische und parlamentarische Instrumente einzusetzen, um Präsident Donald Trump daran zu hindern, die Sanktionen gegen Russland zu lockern, und eine Aufstockung der Hilfe für die Ukraine zu erreichen. Nach Angaben der Zeitung planen Vertreter der Demokratischen Partei, Bestimmungen zur militärischen und energetischen Unterstützung Kiews in den Gesetzentwurf zur Verteidigungspolitik aufzunehmen, der bis Ende des Jahres 2027 verabschiedet werden soll. Vorläufig sollen dafür rund 15 Milliarden US-Dollar bereitgestellt werden.

  • 15:36 Uhr

    UnHerd: Meloni fordert Bestellung eines EU-Unterhändlers für die Ukraine

    Giorgia Meloni hat dem Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, ein Schreiben übermittelt, in dem sie ihn auffordert, zu klären, wer die EU bei den Verhandlungen zur Ukraine vertreten soll, berichtet das Portal UnHerd. Ihrer Meinung nach ist die Union mittlerweile so zersplittert, dass ihr unweigerlich "politische Bedeutungslosigkeit" bevorsteht. In dem Artikel des Portals heißt es unter anderem:

    "'Wir erwecken den Eindruck, als handle Europa uneinheitlich, und dass wir nur den Interessen derjenigen dienen, die eine Fortsetzung dieses Konflikts wollen', schrieb Meloni... Meloni hat, wie so oft bei ihr, eine offensichtliche Wahrheit ausgesprochen, die viele in der EU lieber nicht wahrhaben wollen. Die Union erkämpft sich mit ziemlich erbärmlicher Hartnäckigkeit einen 'Platz am Verhandlungstisch', hat jedoch bis heute nicht entschieden, wer genau von ihren zahlreichen Vertretern berechtigt ist, in ihrem Namen zu sprechen und ihre Interessen zu vertreten."

  • 14:58 Uhr

    Drohnen-Besatzungen von "Madyars Vögel" und "Achilles" nach Raum Charkow verlegt

    Nach Angaben russischer Sicherheitsbehörden, auf die sich die Agentur TASS beruft, wurden die Besatzungen der ukrainischen Elite-Drohneneinheiten "Madyars Vögel" und "Achilles" in die Region Charkow verlegt. Dies geschah, um die Intensität der Angriffe auf das russische Grenzgebiet zu erhöhen, hieß es seitens der Behörde. Dabei wurde der vorübergehende Stützpunkt einer der Einheiten der "Madyars Vögel" bereits durch einen Angriff in Charkow zerstört.

  • 14:24 Uhr

    Sumy: Kiew lehnt die Evakuierung der blockierten Soldaten ab

    Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, hat das Kommando der 71. eigenständigen Luftlandebrigade die Soldaten, die nach einem Angriff in der Nähe von Sumy blockiert wurden, als vermisst eingestuft und weigert sich, sie zu evakuieren. Ein Gesprächspartner der Agentur merkte an:

    "Im Raum Sumy hat das Kommando … verwundete Kämpfer, die infolge eines russischen Angriffs auf ihren Stellungen eingeschlossen wurden, als vermisst eingestuft. Man weigert sich, sie zu evakuieren, obwohl sie noch per Funk Kontakt aufnehmen."

  • 13:38 Uhr

    Russland darf zurück? Deutschland stellt Eishockey-WM infrage

    Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland steht wegen der möglichen Rückkehr Russlands vor erheblichen Schwierigkeiten. Der Deutsche Eishockey-Bund stellt inzwischen sogar die Austragung des Turniers infrage.

    Nach einer Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs gegen den weiteren Ausschluss russischer Mannschaften lehnen mehrere europäische Nationalverbände eine Teilnahme Russlands weiterhin ab und drohen mit einem Boykott. Auch die Bundesregierung verweist auf Sicherheitsbedenken und eine restriktive Visapolitik.

    Der Deutsche Eishockey-Bund stellt inzwischen sogar die Austragung des Turniers infrage. Auch Kanada will russische Spieler von internationalen Wettbewerben ausschließen. Das russische Außenministerium kritisiert diese Haltung scharf und spricht von einem Verstoß gegen die Olympische Charta.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:10 Uhr

    AKW Saporoschje wieder ohne äußere Stromversorgung

    Eine Hochspannungsleitung, die das AKW Saporoschje mit Strom versorgt, ist am Sonntagmorgen erneut außer Betrieb gegangen. Die Verwaltung des Kernkraftwerks gibt als Ursache eine Beschädigung an. Die Diesel-Stromgeneratoren seien demnach korrekt angesprungen, sodass der Betrieb der Atomanlage sicher gewährleistet werde, heißt es. Die Strahlungswerte seien im Normalbereich. Weitere Einzelheiten zu der Ursache der Abschaltung werden nicht bekannt gegeben.

    Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) bestätigt auf der Plattform X, dass das wegen des Ukraine-Krieges heruntergefahrene Kernkraftwerk schon wieder ohne externe Stromversorgung geblieben und auf Notstromgeneratoren angewiesen sei. Die IAEA betont, dass dies bereits das 27. Mal seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges sei, dass das größte AKW in Europa auf Stromgeneratoren angewiesen sei. Die russische Seite habe die IAEA darüber informiert, dass es genug Vorräte an Dieselkraftstoff für etwa zwei Wochen gebe.

  • 12:35 Uhr

    Blackout im ukrainischen Gebiet Dnjepropetrowsk: 600.000 Menschen ohne Strom

    Im Gebiet Dnjepropetrowsk ist es am Sonntag zu einem Blackout gekommen. Wie das ukrainische Stromunternehmen DTEK auf Telegram bekannt gibt, seien bei einem massiven russischen Angriff "wichtige Energieobjekte" beschädigt worden. Mehr als 600.000 Einwohner der Gebietshauptstadt und anderer fünf Bezirke seien ohne Strom geblieben.

    "Die örtlichen Reparaturteams arbeiten inzwischen an der Wiederherstellung der Stromversorgung, doch ihre Anstrengungen werden durch wiederholte Angriffe erschwert."

    Oberste Priorität habe die Wiederherstellung der Stromversorgung für die kritisch wichtige Infrastruktur, heißt es.

    Der Gouverneur des Gebietes Dnjepropetrowsk, Alexander Ganscha, ruft seine Landsleute, die vom Blackout nicht betroffen sind, dazu auf, Strom zu sparen, damit das Stromnetz stabil bleibt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.