Liveticker Ukraine-Krieg – Rosatom-Chef: Kiew provoziert gezielt nuklearen Zwischenfall im AKW Sapor

13.09.2026 10:44 Uhr
10:44 Uhr
Ukrainische Streitkräfte greifen Gebiet Belgorod binnen eines Tages 164-mal an
Der amtierende Gouverneur des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet binnen der vergangenen 24 Stunden 164-mal angegriffen und dabei elf Beschüsse mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern durchgeführt hätten. Fünfmal seien zudem Sprengsätze von Drohnen abgeworfen worden. Die russische Flugabwehr und die eingesetzten Einheiten hätten 185 Drohnen abgeschossen.
Im Bezirk Graiworon sei bei einem Angriff ein Zivilist ums Leben gekommen. Im Bezirk Belgorod seien zudem drei Menschen verletzt worden.
10:13 Uhr
Rosatom-Chef wirft Kiew gezielte Provokation eines nuklearen Zwischenfalls im AKW Saporoschje vor
Der Generaldirektor der russischen Staatskorporation Rosatom, Alexei Lichatschow, hat Kiew vorgeworfen, mit Angriffen auf Treibstoffkolonnen für das Kernkraftwerk Saporoschje ein "monströs zynisches" Verbrechen begangen zu haben.
Am Freitag wurden Tanklaster mit Dieselkraftstoff für die Anlage nahe dem Kraftwerksperimeter getroffen. Zwei russische Militärangehörige wurden getötet, weitere teils schwer verletzt – alle hätten den Auftrag der Absicherung dieser rein zivilen Mission gehabt, so Lichatschow.
Der Rosatom-Chef führte weiter aus, die Organisatoren in Kiew hätten gewusst, dass der Treibstoff für die Anlage von existenzieller Wichtigkeit sei – zumal das Kraftwerk im August und September fast drei Wochen ohne externe Stromversorgung ausschließlich durch Dieselgeneratoren habe versorgt werden können. Lichatschow erklärte:
"Diese Situation lässt sich nur auf eine Weise deuten: Das Kiewer Regime hat sich offen auf den Weg der Provokation eines nuklearen Zwischenfalls im größten Kernkraftwerk Europas begeben, mit unabsehbaren Folgen nicht nur für die umliegenden Regionen."
Die Internationale Atomenergie-Organisation müsse dies scharf verurteilen, forderte Lichatschow. Er rief die westlichen Staaten, die die Ukraine unterstützen, dazu auf "sich von den schwersten Verbrechen des Regimes um Wladimir Selenskij zu distanzieren."
09:41 Uhr
Russische Streitkräfte greifen Logistikzentren und Energieanlagen in den Gebieten Odessa und Nikolajew an
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, haben die russischen Streitkräfte in der Nacht kombinierte Schläge gegen logistische Zentren geführt, über die Militärgüter für die ukrainischen Streitkräfte geliefert und verteilt werden, sowie gegen Energieanlagen, die deren Betrieb sicherstellen.
Durch den Einsatz hochpräziser luftgestützter Waffen sowie Kampfdrohnen wurden getroffen:
- das Logistikzentrum Nowaja Poschta im Ort Nerubaiskoje im Gebiet Odessa
- die Umspannwerke Ussatowo in Odessa und Nowaja in Nikolajew, die den Betrieb der Hafen- und Logistikinfrastruktur in den Gebieten Odessa und Nikolajew sicherstellen
Zudem wurden Objekte der Eisenbahninfrastruktur in den Westregionen der Ukraine getroffen, über die dem Verteidigungsministerium zufolge Militärgüter aus europäischen Ländern transportiert werden.
09:10 Uhr
389 ukrainische Drohnen über Gebieten Russlands in der Nacht abgefangen
In der Nacht hat Russlands Luftabwehr 389 ukrainische Starrflügeldrohnen abgefangen und zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die Gebiete Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Pensa, Rostow, Saratow und Smolensk, die Region Krasnodar sowie die Teilrepubliken Krim, Tatarstan und Tschuwaschien betroffen seien. Abgefangen wurden die Drohnen auch über den Gewässern des Asowschen, des Schwarzen und des Kaspischen Meeres.
08:37 Uhr
Zwei Tote und zwölf Verletzte bei Drohnenangriff auf Nischnekamsk
Bei einem Drohnenangriff auf Industrie- und Zivilobjekte in Nischnekamsk in der russischen Teilrepublik Tatarstan sind zwei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt worden, teilte die Pressestelle des Republikoberhaupts mit.
Der Bürgermeister der Stadt, Radmir Beljajew, schrieb im Messenger Max, dass bei einem Angriff auf ein Wohnhaus vier Bewohner verletzt worden seien, die zum Zeitpunkt des Angriffs schliefen. Eine weitere Drohne habe einen Baum getroffen und dabei ein daneben geparktes Auto beschädigt, in dem sich vier junge Männer befanden. Zwei von ihnen kamen ums Leben, zwei weitere wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
08:05 Uhr
Russische Panzer treffen gegnerische Stellungen im Gebiet Charkow
Am Tag der Panzersoldaten, der heute in Russland gefeiert wird, haben Kampfpanzer-Besatzungen des Truppenverbands Nord Stellungen ukrainischer Kämpfer in der Zone der militärischen Sonderoperation neutralisiert.
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden mithilfe von Aufklärungsdrohnen Stellungen der ukrainischen Infanterie entdeckt, die dann von russischen Panzern im Steilfeuer angegriffen wurden. Der Gegner wurde nach Angaben des Ministeriums vollständig neutralisiert.
Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlichte unter Berufung auf die Behörde entsprechende Aufnahmen:
07:28 Uhr
TASS: Ukrainische Soldaten stoßen bei Fluchtversuch auf Minen
Eine Gruppe ukrainischer Soldaten ist beim Versuch, aus dem Kessel bei Woltschansk im Gebiet Charkow auszubrechen, auf Minen gestoßen. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS unter Beurufung auf russische Sicherheitskreise. Die Überlebenden seien anschließend durch russische FPV-Drohnenangriffe außer Gefecht gesetzt worden.
12.09.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:58 Uhr
Volksrepublik Donezk: Erneut Zivilisten beim Drohnenangriff verletzt
Das ukrainische Militär terrorisiert weiterhin die Zivilbevölkerung der Volksrepublik Donezk (DVR). Am Samstag nahm es ein weiteres Mal zwei Stadtteile Gorlowkas ins Visier.
Bei ukrainischen Drohnenattacken erlitten mindestens sieben Einwohner Verletzungen unterschiedlichen Schwerengrades, wie der Bürgermeister Iwan Prichodko bekannt gibt. Es seien zudem zwei Linienbusse beschädigt worden.
20:48 Uhr
Volltreffer in Druschkowka: Artillerie trifft Munitionslager der ukrainischen Truppen (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Explosionen nach einem Artillerieangriff auf ein getarntes Munitionslager der ukrainischen Einheiten in Druschkowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Die Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Süd seien im Einsatz gewesen, heißt es in der Mitteilung der Behörde.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.