Deutschland

Cyberangriff auf Linke im Bundestag

Ein massiver Cyberangriff mit Tausenden Spam-Nachrichten hat am Wochenende Mail-Postfächer linker Bundestagsabgeordneter lahmgelegt. Wer hinter der Attacke steckt, ist noch unklar.
Cyberangriff auf Linke im BundestagQuelle: Gettyimages.ru © Sean Gallup/Getty Images

E-Mail-Postfächer von Bundestagsabgeordneten der Linkspartei sind Berichten zufolge am Wochenende durch einen sogenannten Spam-Bombing-Angriff lahmgelegt worden. Nach Informationen aus Parlamentskreisen trafen auf den Konten der Linken-Abgeordneten so viele Nachrichten ein, dass die Postfächer blockiert und zeitweise unbrauchbar waren.

Abgesendet wurden die Mails von vielen verschiedenen Adressen, mit wechselnden Betreffzeilen und in mehreren Sprachen. Die Masse an Nachrichten machte die Postfächer vorübergehend unbenutzbar. Die Abgeordneten erhielten inzwischen eine Anleitung, mit der sich die massenhaften E-Mails herausfiltern lassen.

Abgeordnete anderer Fraktionen waren offenbar nicht betroffen, allerdings kam es zu Verzögerungen im übrigen Mailverkehr des Bundestages. Noch ist nicht bekannt, wer hinter der Attacke steckt – das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ermittelt.

Mehr zum Thema – Sensible Daten im Netz: Sicherheitslücken bei deutschen Behörden

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.