Insa-Umfrage: Vorsprung der AfD schrumpft
Der Vorsprung der AfD auf die Union schrumpft. Das ist das Ergebnis des aktuellen "Sonntagstrends", den das Meinungsforschungsinstitut Insa jede Woche für das Springerblatt Bild am Sonntag (BamS) erhebt.
Demnach bleibt die AfD mit 29 Prozent weiterhin deutlich stärkste Kraft. Gegenüber der Vorwoche verliert die Partei allerdings einen Prozentpunkt. Einen Prozentpunkt zulegen kann dagegen die Union von Bundeskanzler Friedrich Merz, die bei Insa nun 20 Prozent erreicht.
Sonntagsfrage zur Bundestagswahl • INSA/BamS: AfD 29 % | CDU/CSU 20 % | GRÜNE 15 % | SPD 14 % | DIE LINKE 10 % | FDP 5 % | BSW 3 % | Sonstige 4 % ➤ Übersicht: https://t.co/Gzilw3JBAH ➤ Verlauf: https://t.co/vnhJf7uIZq https://t.co/YVC8esJB0J
— Wahlrecht.de (@Wahlrecht_de) October 31, 2026
Ebenfalls einen Prozentpunkt zulegen können die Grünen, die mit 15 Prozent drittstärkste Kraft werden. Es folgen die SPD mit unveränderten 14 und die Linke mit ebenfalls unveränderten zehn Prozent. Auf einen Wiedereinzug in den Bundestag könnte laut Umfrage die weitgehend vergessene FDP hoffen, die sich von vier auf fünf Prozent verbessert.
Das BSW bleibt mit unveränderten drei Prozent weiter deutlich unter der Fünfprozenthürde. Die regierende "Große Koalition" von Union und SPD wäre zusammen mit 34 Prozent weiterhin sehr weit von einer parlamentarischen Mehrheit entfernt.
Insa befragte für die Erhebung zwischen dem 26. und 30. Oktober insgesamt 1.202 Wahlberechtigte in Deutschland. Die statistische Fehlertoleranz wird mit 2,9 Prozentpunkten angegeben.
Mehr zum Thema - Umfrage: AfD bundesweit erstmals bei 30 Prozent
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