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Liveticker Gen-Z-Protesttag – Hamburg: Nach Demo-Start Böller und Vermummte

Laut Mitteilung der Initiatoren sollen am "Helloween-Tag" bundesweit ab 14 Uhr in 34 Städten sogenannte Gen-Z-Demonstrationen stattfinden. Die RT DE-Redaktion informiert über den Verlauf des Protestages.
Liveticker Gen-Z-Protesttag – Hamburg: Nach Demo-Start Böller und Vermummte© Urheberrechtlich geschützt
  • 31.10.2026 15:40 Uhr

    15:40 Uhr

    Hamburg: Nach Demo-Start Böller und Vermummte

    Nach friedlichem Beginn musste die Polizei immer wieder auf das Verbot von Pyrotechnik hinweisen.

    Unbeeindruckt seien aus einem Block vermehrt Böller gezündet worden, wobei sich erste Teilnehmer vermummt hätten.

    Die Stimmung soll sich laut der Hamburger Morgenpost "aufheizen".

    An der Spitze des Zuges sei dabei weiterhin "keine Konfrontation zwischen Demonstranten und Polizei zu sehen". Die Polizisten sicherten die Demonstration zu beiden Seiten zwischen Teilnehmern und Geschäften ab. 

  • 15:22 Uhr

    Frankfurt: Zwei Demozüge werden zusammengelegt

    Nachdem für den heutigen Tag gleich zwei Demonstrationen von der Initiative "Generation Aufbruch" und dem Bündnis "Generation Z regelt" angemeldet waren, die ursprünglich zeitversetzt hätten starten sollen, begann am Ende um 14 Uhr nur ein gemeinsamer Demonstrationszug.

    Die Polizei spricht aktuell von 2.500 Anwesenden. Auch hier ging die Initiative laut Website von rund 14.000 Teilnehmern aus.

  • 15:00 Uhr

    Rund 2.000 Demonstranten in Leipzig

    Auch in Dresden und Leipzig haben Demonstrationen der Initiative "Gen Z regelt" pünktlich begonnen. In Dresden versammelten sich nach Beobachtungen von dpa-Reportern "mehrere Hundert Menschen", in Leipzig knapp 2.000 Teilnehmer.

    Es werden laut Agenturmeldung unter anderem Schilder mit den Aufschriften "Vergesellschaftet den Reichtum" oder "Merz muss weg" gezeigt.

  • 14:35 Uhr

    Protest im Berliner Regierungsviertel beginnt

    In der Hauptstadt startete ebenfalls pünktlich um 14 Uhr die offizielle Gen-Z-Kundgebung vor dem Brandenburger Tor.

    Bisher hätten sich laut Journalisten vor Ort "schätzungsweise ein paar tausend Menschen" als Teilnehmer des Protestes eingefunden. Ein Sprecher gab dabei die Zahl "von circa 4.200 Teilnehmern" an.

    Bis zu den hier "angemeldeten" 12.000 Unterstützern sei es daher "noch ein weiter Weg". Die zweite angemeldete Demonstration beginnt erst um 17:30 Uhr, wird laut Polizei dabei "als mutmaßlich gefährlicher" eingeschätzt, da Randale befürchtet werden.

    Laut dem Tagesspiegel-Reporter vor Ort ergab sich im Vorfeld des Demostarts folgende Situation:

    "Mittendrin im 'Gen Z'-Protest am Brandenburger Tor in Berlin: 'Omas gegen Rechts', die sich solidarisch mit den Anliegen der Jugend zeigen. Dahinter sagt ein Teenager zu einem Freund: 'Ich wusste, dass das hier tot ist.'"

  • 14:00 Uhr

    Protestkundgebungen bislang mit geringer Teilnehmerzahl

    Laut Medienberichten ist der Zulauf zu den Veranstaltungen bisher eher gering und verhalten.

    So hätten sich in München auf dem Geschwister-Scholl-Platz gegen Mittag nur wenige Demonstranten versammelt. Auch in Münster verläuft der Start laut WDR eher ruhig. 200 Teilnehmer waren demnach hier angemeldet, "bisher sind nur wenige Demonstranten vor Ort".

    Auch in Frankfurt/Main und Düsseldorf sei die Lage laut Agenturmeldung vor dem Beginn der Demonstration um 14 Uhr weiter entspannt.

    In Hamburg setzte sich der Demo-Zug pünktlich in Bewegung. Hier sind laut Schätzungen rund 2. 000 Teilnehmer unterwegs, laut Webseite hatten sich in der Hansestadt mehr als 11.000 "angemeldet".

    Der Bonner Hofgarten sei demnach "noch sehr leer". In Köln waren nach Angaben lokaler Medien mehr Polizisten als Demonstranten vor Ort, was sich jedoch zum Start hin dynamisierte. 15.000 Menschen wurden hier bei der Demo erwartet. 

  • 13:46 Uhr

    Protesttag ohne Beteiligung der Bundesschülerkonferenz

    Die Bundesschülerkonferenz (BSK) schließt sich laut Erklärung dem heutigen Protesttag nicht an. Die Gründe lauten seitens der stellvertretenden Generalsekretärin Lilli Berthold im Gespräch mit dem WDR:

    "Wir wollen die Protestaktion erstmal beobachten. Die Anliegen von 'Gen Z regelt' gehen weit über den bildungspolitischen Horizont hinaus".

    Dafür sei die Bundessschülerkonferenz nicht gewählt worden. Berthold kritisierte demnach gleichzeitig, dass es "für die Meinungen und die Positionen, die die Jugendlichen auf die Straße bringen wollen, delegitimierend" sei, "wenn man ihnen von vornherein ein extrem hohes Gewaltpotenzial oder eine Gewaltbereitschaft zustecken möchte".

    Hinsichtlich der Dynamik der noch jungen Organisation lautet die Einschätzung, dass "es erst eine Etablierung von 'Gen Z regelt' braucht", so Berthold im WDR-Gespräch. 

  • 13:33 Uhr

    Polizeiliche Vorgaben und Verbote

    In allen teilnehmenden Städten, in denen die Gen-Z-Demonstrationen stattfinden, ist laut Agenturmeldungen mit starken Verkehrsbehinderungen durch Straßensperrungen zu rechnen.

    Zudem gelten demnach laut Behördeninformation für die Teilnehmer verschiedene Auflagen. So wären unter anderem "Pyrotechnik, Glasflaschen und Alkohol verboten".

    Laut dem WDR hätte der NRW-Verfassungsschutz erklärt, dass "auch Akteure aus dem linksextremistischen Spektrum für die Proteste mobilisieren". Dem Sender zufolge gebe es jedoch bisher keine Hinweise auf diesbezügliche Dynamiken.

    Die Berliner Polizei stellt sich laut dem rbb angesichts der Protestaufrufe zu aktuell zwei Demonstrationen für den 31. Oktober auf einen Großeinsatz in der Hauptstadt ein. Die offizielle Hauptveranstaltung wird dabei am Brandenburger Tor stattfinden.

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachte laut Agenturmeldung seit Tagen, ob linksextremistische Gruppen die Jugendproteste unterwandern und für ihre Zwecke mobil machen.

  • 13:20 Uhr

    Bundesweit soll es in 34 Städten Gen-Z-Demonstrationen geben

    Die heutigen Proteste richten sich laut den verantwortlichen Veranstaltern vordergründig gegen "marode Schulen, hohe Lebenshaltungskosten und den Wehrdienst". In dem Aufruf heißt es:

    "Wir sind junge Menschen, die nicht länger zusehen wollen, wie ohne uns über unsere Zukunft entschieden wird."

    Mittlerweile erklären die Gen-Z-Initiatoren laut der Webseite, dass sie nur noch bei vier Großveranstaltungen "hauptverantwortlich betreuend" vor Ort wären, so in Köln, Frankfurt, München und Berlin.

    Die anderen auf einer Grafik erwähnten Städte würden im Ablauf von Veranstaltern betreut, die "sich der Initiative angeschlossen haben" und für die "wir nicht für Inhalt und Organisation zuständig sind", so die Mitteilung.

    Von einzelnen Veranstaltungen, die sich ebenfalls auf "Gen Z regelt" berufen hätten, grenzt sich die Gruppierung daher ab. In sozialen Medien gebe es zahlreiche Posts und Kanäle mit Bezug auf die Initiative, die aber nicht in ihrem Namen sprächen würden.

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