
Hessen: Brutaler Messermord – Vermisste 35-Jährige wird mit 19 Stichwunden entdeckt

Auf der Suche nach einer vermissten 35-Jährigen haben Polizeibeamte am Mittwochnachmittag "eine tote Person in einem Gebüsch" unweit dem Fluss Lahn in Marburg entdeckt. Laut Behördenangaben am Donnerstagmittag ergaben die bisherigen Ermittlungen, dass es sich um die vermisste Frau handelte. Die Bild-Zeitung berichtet, dass die Frau "mit 19 Messerstichen getötet" worden sei. Dies wurde nach Medienanfragen seitens der Polizei und der Marburger Staatsanwaltschaft bestätigt.

Die Bewohner der hessischen Stadt Marburg (73.571 Einwohner) erfahren von einem brutalen Messermord. Das 35-jährige Opfer war laut Angaben der Polizei am Dienstag als vermisst gemeldet worden.
Die öffentliche Fahndung dauerte rund 24 Stunden, bevor am gestrigen Nachmittag ein Polizeibeamter die Leiche in einem Gebüsch entdeckte. Die Frau wurde zuletzt am Dienstagabend von Zeugen gesehen.
Das Opfer soll in Marburg gemeldet sein und wird in Medienberichten mit Dejana P. angegeben, ein vor allem im südslawischen Raum verbreiteter Name. "Erste Ermittlungen ergaben den Verdacht auf ein Tötungsdelikt", so die Polizei. Wie die Ermittlungsbehörden weiter mitteilten, wurde die Verstorbene inzwischen zweifelsfrei als die gesuchte 35-Jährige identifiziert.
Die Einsatzkräfte sicherten im Verlauf des Tages weiterhin Spuren am Tatort und leiteten weitere Ermittlungsschritte ein. Details zu möglichen Tatverdächtigen oder weiteren Ermittlungsergebnissen zu dem brutalen Mord nannten die Behörden bis dato nicht.
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