Europa

Achter Tag in Folge: Heftige Proteste erschüttern Albaniens Hauptstadt Tirana

In Albaniens Hauptstadt Tirana ist es am Dienstag, dem 21. Oktober 2026 bereits den achten Tag in Folge zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Protestler warfen Molotowcocktails und feuerten Feuerwerkskörper auf Polizeikräfte. Die Polizei antwortete mit Wasserwerfern, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.

Die laufenden Ausschreitungen haben in Teilen der Innenstadt von Tirana erhebliche Schäden hinterlassen. In einem Video ist zu sehen, wie Überwachungskameras abgerissen werden. Nach Angaben der albanischen Polizei wird gegen 388 Personen strafrechtlich vorgegangen. Ihnen werden unter anderem Gewalt gegen Polizeibeamte, Sachbeschädigung und Angriffe mit Molotowcocktails vorgeworfen. Gegen weitere 244 Personen wird noch ermittelt.

Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Ministerpräsident Edi Rama. Hintergrund sind Vorwürfe systemischer Korruption und die wachsende finanzielle Belastung der Bürger. Rama weist die Rücktrittsforderungen zurück. Er wirft der Opposition und "ausländischen Akteuren" vor, Albanien destabilisieren und den EU-Beitritt des Landes behindern zu wollen.

Mehr zum Thema – Politico: EU-Kommission erwägt wirtschaftliche Vergünstigungen für Beitrittskandidaten

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.