
EU stellt Finnland 32 Millionen Euro für Schutz der Grenze vor Drohnen bereit

Finnland erhält 32 Millionen Euro von der Europäischen Union für die Anschaffung von Drohnenerkennungs- und Abwehrsystemen für den finnischen Grenzschutz, wie aus der Stellungnahme des Innenministeriums des Landes hervorgeht. Wie die Behörde mitteilte, sei die Finanzierung in diesem Monat bestätigt worden.
Mithilfe dieser Mittel werde der finnische Grenzschutz Systeme erwerben, die die Fähigkeit des Landes "zur Überwachung von Drohnen entlang der Ostgrenze und im Finnischen Meerbusen" verbessern sollen. Die Initiative soll zudem Kapazitäten zur Drohnenabwehr schaffen. Die Beschaffungen seien für den Zeitraum 2027–2029 geplant, hieß es. Helsinki könne die EU-Gelder nicht nur für die Erwerbung von erforderlicher Ausrüstung und Systemen verwenden, sondern auch für Schulungen.

In der Erlärung wurde betont, dass Finnland einer der EU-Mitgliedstaaten sei, die mit "feindseligen oder störenden Aktivitäten an den Außengrenzen, der Instrumentalisierung von Migranten oder anderen hybriden Bedrohungen" konfrontiert seien. Deswegen ziele diese Finanzierung daraub ab, "ein starkes und effektives europäisches integriertes Grenzmanagement an den Außengrenzen" zu gewährleisten. Dies soll auch die innere Sicherheit der EU stärken.
Finnland gehört zu den EU-Ländern, die in den vergangenen Monaten das Eindringen von Drohnen in ihren Luftraum gemeldet haben. Am 1. Juni berichtete die finnische Zeitung Helsingin Sanomat, dass die Ukraine versehentlich Drohnen mit Sprengsätzen in Richtung Finnland gestartet habe. Der Luftverkehr wurde unterbrochen, und das Innenministerium hat Bewohner der finnischen Landschaft Uusimaa aufgerufen, in Innenräumen zu bleiben. Unter Berufung auf die Quellen teilte das Blatt mit, dass Kiew Helsinki selbst auf den Kursfehler hingewiesen habe.
In diesem Zusammenhang erklärte der finnische Verteidigungsminister Antti Häkkänen, dass Finnland jederzeit bereit sein müsse, ukrainische Drohnen abzuschießen, die versehentlich in seinen Luftraum eindringen. Ihm zufolge hängt dies mit russischen strategischen Einrichtungen zusammen, die sich in der Nähe der finnischen Grenze befinden.
Einen Monat zuvor, am 3. Mai, verletzten zwei Drohnen den finnischen Luftraum. Ministerpräsident Petteri Orpo hat den Vorfall mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij erörtert. "Ich habe betont, dass Finnland die Ukraine unterstützt und deren Notwendigkeit zur Selbstverteidigung versteht. Dennoch ist es inakzeptabel, dass der finnische Luftraum verletzt wird oder Drohnen in unseren Luftraum eindringen", sagte der finnische Politiker. Er merkte an, dass eine Verletzung des Luftraums immer eine ernste Angelegenheit sei.
Weitere Vorfälle ereigneten sich Ende März und im April, als abgestürzte Drohnen in verschiedenen Teilen Finnlands entdeckt wurden. Im September teilte die finnische Polizei mit, dass die Staatsanwaltschaft die Voruntersuchungen zu diesen Vorfällen eingestellt habe. Die Ermittler erklärten, die Drohnen seien von der Ukraine aus gestartet worden. Wie es heißt, sei die Kursabweichung der Drohnen durch Störungen des Satellitennavigationssystems sowie durch die Wetterbedingungen beeinflusst worden.
Mehr zum Thema – Finnland gibt mehr als 350 Millionen Euro für Zaun an Grenze zu Russland aus
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
