"Am stärksten betroffen waren die Autohersteller und die Automatisierungsindustrie", sagte Christoph Stoppok, Geschäftsführer des Fachverbands Electronic Components and Systems (ECEI). Folge der Knappheit sind lange Lieferzeiten und höhere Preise. Aktuell ist der Höhepunkt der Knappheit nach Christoph Stoppoks Angaben zwar überschritten, da sich die Konjunktur abschwächt. Vollständig normalisiert hat sich die Lage aber nach Industrieangaben bisher nicht. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass in Industrieprodukten immer mehr Funktionen elektronisch geregelt werden. "Das Außergewöhnliche ist dieses Mal, dass auch passive Bauelemente und andere Produkte knapp waren, insbesondere Mehrschicht-Keramikkondensatoren", so der ECEI-Geschäftsführer. (dpa)
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