An der Sojus-Kapsel, die derzeit an der ISS angedockt ist, war in der vergangenen Woche ein rund zwei Millimeter großes Leck entdeckt worden. Dieses hatte einen Druckabfall auf der ISS rund 400 Kilometer über der Erde verursacht. Zunächst ging man davon aus, dass ein Mikrometeorit eingeschlagen war. Diese Version wurde jedoch verworfen, da der Schaden von innen entstanden sein soll. Der Vorfall sei für die Besatzung ungefährlich gewesen, hieß es. Das Leck wurde inzwischen von den Raumfahrern abgedichtet.
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Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos schließt nach ersten Ermittlungen nicht aus, dass der Riss bereits bei Arbeiten auf der Erde entstanden sein könnte. Es gab auch Spekulationen, ob ein Techniker mit einem Bohrer abgerutscht sei und das Leck heimlich abgedeckt habe. Das Material habe sich nach einigen Wochen jedoch aufgelöst, zitierten russische Medien einen anonymen Raumfahrtexperten. Auch die Möglichkeit dass der Schaden absichtlich oder versehentlich von jemanden im Weltraum verursacht wurde, werde laut Roskosmos untersucht. (dpa)