Der schon seit vielen Jahren schwelende Konflikt brach am Dienstag erneut aus, als die französischen Fischer ihre britischen Kollegen am Fangen der leckeren Weichtiere zu hindern begannen. Sie warfen Steine und Rauchbomben und riefen Beleidigungen. Es zu kam zu gefährlichen Manövern auf hoher See. Letzen Endes mussten sich die zahlenmäßig unterlegenen Briten zurückziehen. Der Nationale Fischerverband Großbritanniens bat die Regierung um Schutz und rief den Gegner zu einem Dialog auf.
Während die Briten die Jakobsmuscheln das ganze Jahr fangen dürfen, gilt im Nachbarland eine strikte Fangsaison, die sich vom 1. Oktober bis zum 15. Mai erstreckt. Die Franzosen empören sich über diese Diskrepanz und werfen ihren britischen Kollegen vor, die Bestände zu verringern und größere Schiffe zu verwenden. Der Konflikt dauert seit fast 15 Jahren an. (The Local)
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