Die First Lady der USA, Melania Trump, hat während einer Veranstaltung im Weißen Haus am Donnerstag die Hoffnung geäußert, dass die humanitäre Waffenruhe in Aleschki im Gebiet Cherson als Grundlage für einen umfassenderen Frieden dienen werde. Von russischer Seite nahmen der Leiter des Russischen Direktinvestmentfonds, Kirill Dmitrijew, und die Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa an der Veranstaltung teil.
Jeder bedeutende Wandel, sagte die First Lady, beginne mit einem kleinen Funken:
"Nicht die Bescheidenheit dieses Vorhabens ist entscheidend, sondern die Entschlossenheit, daraus etwas Außergewöhnliches zu machen."
Nach Angaben von Melania Trump habe sie sich bereits im September an den Bemühungen zur Bewältigung der humanitären Krise in Aleschki beteiligt, da ihr die ganze Schwere der Lage bewusst geworden sei. Sie fügte hinzu:
"Meine Kontakte zu Russland und der Ukraine waren umfangreich, professionell, detailliert und basierten auf einer engen Zusammenarbeit."
Die First Lady dankte Lantratowa für die Hilfe für die Opfer in Aleschki und Dmitrijew für seine Professionalität und bat ihn, eine persönliche Botschaft an Wladimir Putin zu übermitteln. Sie merkte an, dass der Waffenstillstand ohne die Beteiligung des russischen Präsidenten nicht möglich gewesen wäre.
Vom 27. Oktober, 4:00 Uhr, bis zum 1. November, 22:59 Uhr Moskauer Zeit, galt im Raum Cherson in der Zone der Sonderoperationen eine Waffenruhe. Moskau und Kiew hatten den Waffenstillstand vereinbart, um eine humanitäre Mission in Aleschki durchzuführen. Diese konnte unter der koordinierenden Rolle von Melania Trump vereinbart werden.
Innerhalb weniger Tage räumten russische Soldaten die Straßen, die zur Stadt führen, von Minen, und am 30. Oktober erreichte ein Konvoi mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten und Treibstoff die Stadt. Auf russischer Seite leitete Lantratowa die Operation vor Ort, auf ukrainischer Seite der Ombudsmann Dmitri Lubinez.
Denjenigen, die Aleschki verlassen wollten, wurde diese Möglichkeit eingeräumt. Ein Teil der Menschen begab sich in die Ukraine, ein anderer Teil in sicherere Regionen Russlands. Am 1. November wurden die Evakuierten in einer Notunterkunft in einem der Erholungszentren im Kuban-Gebiet aufgenommen, wo ihnen jede notwendige Hilfe zuteilwird.
Die Stadt liegt am linken Ufer des Dnjepr, gegenüber von Cherson, das unter der Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte steht. Wie Gouverneur Wladimir Saldo in Erinnerung rief, haben ukrainische Kämpfer dort gezielt eine schwierige humanitäre Lage geschaffen und zudem regelmäßig Energie- und Kommunikationseinrichtungen angegriffen.
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