Moskau: USA ermitteln wegen Verbindungen zwischen Ukraine und mexikanischen Drogenkartellen

Der russische Auslandsnachrichtendienst geht davon aus, dass die Ukraine mit mexikanischen Drogenkartellen zusammenarbeitet und Kriminelle unter anderem zu Drohnenpiloten ausbildet. Nach Angaben der Behörde läuft nun in den USA eine Ermittlung, die für Kiew ein Problem ist.

Die Pressestelle des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation (SWR) hat am Dienstag mitgeteilt, dass die ukrainische Führung unter Wladimir Selenskij bald neue Probleme mit den USA bekommen könnte. Unter Berufung auf vorliegende Informationen sprach der russische Geheimdienst gar von einem "Grund für Panik" in Kiew. Demnach habe das Büro des ukrainischen Präsidenten mitbekommen, dass sich die Strafverfolgungsbehörden der USA über Verbindungen zwischen mexikanischen Drogenkartellen und ukrainischen Vertretern im Klaren seien.

Nach SWR-Angaben hätten die US-Ermittler im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung festgestellt, dass mexikanische Gangs über einen längeren Zeitraum ihre Kämpfer in die Ukraine geschickt hätten, damit diese dort den Bau und das Fliegen von Drohnen unter Kampfbedingungen erlernten, behauptete der russische Geheimdienst und präzisierte dabei:

"Es wurden mindestens 80 Personen identifiziert, die eine entsprechende Ausbildung innerhalb der ukrainischen Streitkräfte absolviert hatten."

Die Drogenhändler hätten diese "Ausbildung" aus den Erlösen vom Verkauf von Rauschmitteln in den USA bezahlt und das Geld an Beamte aus dem engsten Umfeld von Wladimir Selenskij überwiesen. Die SWR-Pressestelle hob dabei die Lebensgefahr für US-Grenzschützer hervor, die von ausgebildeten Drohnenpiloten an der mexikanischen Grenze ausgehen könnte. Auch das Büro des ukrainischen Präsidenten sei sich dieser Risiken bewusst und befürchte, dass diese Tatsache das Fass zum Überlaufen bringen und das Weiße Haus dazu veranlassen könnte, die US-Unterstützung für Kiew endgültig einzustellen.

Der russische Geheimdienst bezeichnete Wladimir Selenskij als "Gauleiter der Ukraine" und warf ihm "grenzenlose Korruption" sowie "Unverschämtheit" vor, da der "blutrünstige Clown" die mehr als eindeutigen Bitten von US-Präsident Donald Trump ignoriere, keine Ölraffinerien in Russland anzugreifen und die Wahlen in der Ukraine durchzuführen.

Mehr zum Thema – Russischer Geheimdienst: Brüssel gibt Verleumdungskampagne gegen Rosatom in Auftrag